ILKAP-Inhibitoren als chemische Klasse beziehen sich nicht auf direkte Inhibitoren des ILKAP-Proteins, sondern eher auf Verbindungen, die indirekt die Aktivität oder Expression von ILKAP modulieren, indem sie auf damit verbundene Signalwege abzielen. Der primäre mit ILKAP assoziierte Signalweg ist die PI3K/Akt-Signalkaskade, die für verschiedene zelluläre Prozesse wie Zellwachstum, -proliferation und -überleben entscheidend ist. Inhibitos sind ganz wesentliche Inhibitoren von PI3K. Durch die Hemmung von PI3K beeinflussen diese Wirkstoffe indirekt die nachgeschalteten Signalereignisse, die ILKAP reguliert. Die Hemmung von PI3K führt zu einem Rückgang der Akt-Phosphorylierung und -Aktivität, was wiederum die zellulären Prozesse beeinflussen würde, die normalerweise von ILKAP moduliert werden.
Andere aufgeführte Wirkstoffe zielen auf verschiedene Komponenten des PI3K/Akt-Signalwegs ab. Akt-Inhibitoren wie Triciribin, Perifosin, MK-2206 und GSK690693 hemmen direkt Akt, das ein nachgeschaltetes Ziel von ILKAP ist. Die Hemmung von Akt kann zu einer veränderten Phosphataseaktivität von ILKAP führen oder die zellulären Kontexte verändern, in denen ILKAP aktiv ist. Miltefosin wird zwar in erster Linie für andere Zwecke eingesetzt, hemmt aber nachweislich den PI3K/Akt-Signalweg und könnte sich somit indirekt auf ILKAP auswirken. Bei ILKAP-Inhibitoren handelt es sich um Wirkstoffe, die eine doppelte Hemmwirkung auf PI3K und/oder mTOR ausüben und damit indirekt die Aktivitäten von ILKAP durch komplexe Wechselwirkungen mit dem Signalweg beeinflussen. Jeder dieser Wirkstoffe zeigt die Verflechtung der zellulären Signalwege und das Potenzial für eine indirekte Modulation spezifischer Proteinfunktionen durch gezielte chemische Eingriffe.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
LY 294002 | 154447-36-6 | sc-201426 sc-201426A | 5 mg 25 mg | $123.00 $400.00 | 148 | |
Hemmt die PI3K, die ILKAP vorgeschaltet ist, was zu einer verringerten Akt-Phosphorylierung führt. | ||||||
Wortmannin | 19545-26-7 | sc-3505 sc-3505A sc-3505B | 1 mg 5 mg 20 mg | $67.00 $223.00 $425.00 | 97 | |
Wirkt als PI3K-Inhibitor, der möglicherweise die regulierende Wirkung von ILKAP auf Akt verringert. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | $63.00 $158.00 $326.00 | 233 | |
Bindet an mTOR und hemmt dadurch den mTOR-Signalweg, der mit der PI3K/Akt-Signalübertragung verbunden ist. | ||||||
Triciribine | 35943-35-2 | sc-200661 sc-200661A | 1 mg 5 mg | $104.00 $141.00 | 14 | |
Hemmt direkt Akt, das ILKAP nachgeschaltet ist, was die regulatorischen Funktionen von ILKAP verändern kann. | ||||||
Perifosine | 157716-52-4 | sc-364571 sc-364571A | 5 mg 10 mg | $188.00 $327.00 | 1 | |
Zielt auf Akt und hemmt es, was sich indirekt auf die Aktivität von ILKAP auswirken kann. | ||||||
MK-2206 dihydrochloride | 1032350-13-2 | sc-364537 sc-364537A | 5 mg 10 mg | $182.00 $332.00 | 67 | |
Selektiver Akt-Inhibitor, der indirekt die Wirkung von ILKAP modulieren könnte. | ||||||
GSK 690693 | 937174-76-0 | sc-363280 sc-363280A | 10 mg 50 mg | $255.00 $1071.00 | 4 | |
Akt-Inhibitor, der die funktionelle Wirkung von ILKAP auf Akt verändern kann. | ||||||
Miltefosine | 58066-85-6 | sc-203135 | 50 mg | $81.00 | 8 | |
Hemmt den PI3K/Akt-Signalweg und kann dadurch die ILKAP-Funktion beeinflussen. | ||||||
AZD5363 | 1143532-39-1 | sc-503190 | 5 mg | $309.00 | ||
Wirksamer Akt-Hemmer, der möglicherweise die Aktivität von ILKAP indirekt beeinflusst. | ||||||
PI-103 | 371935-74-9 | sc-203193 sc-203193A | 1 mg 5 mg | $33.00 $131.00 | 3 | |
Zweifacher Inhibitor von PI3K und mTOR, der möglicherweise die Rolle von ILKAP bei der zellulären Signalübertragung moduliert. | ||||||