Resistin-Inhibitoren bilden eine vielfältige Klasse von Verbindungen, die ihre hemmende Wirkung auf Resistin über komplizierte zelluläre Wege entfalten. Diese Verbindungen zielen auf spezifische Signalkaskaden ab und veranschaulichen die Komplexität der Resistin-Regulierung auf molekularer Ebene. Aktivatoren der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK), wie AICAR und Metformin, hemmen Resistin indirekt, indem sie die zelluläre Energiehomöostase modulieren, was die Verflechtung der Stoffwechselwege mit der Resistin-Expression verdeutlicht. Medikamente der Klasse der Thiazolidindione wie Rosiglitazon hemmen Resistin direkt, indem sie als Agonisten des Peroxisom-Proliferator-aktivierten Rezeptors-gamma (PPAR-γ) wirken und die Transkription des Resistin-Gens beeinflussen.
Natürliche Verbindungen wie Berberin, Quercetin und Ursolsäure hemmen Resistin indirekt, indem sie auf den Nuklearfaktor Kappa B (NF-κB), die c-Jun N-terminale Kinase (JNK) bzw. die Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K)/Akt-Signalwege einwirken. Synthetische Inhibitoren wie GW9662, SB203580 und Verbindung C bieten eine direkte Hemmung, indem sie selektiv auf PPAR-γ, p38 mitogen-aktivierte Proteinkinase (MAPK) und AMPK abzielen, was die Spezifität ihrer Wirkung auf die Resistin-Regulation unterstreicht. Darüber hinaus zeigen Verbindungen wie Salicylsäure und Dimethylfumarat eine indirekte Hemmung durch Modulation der mitogenaktivierten Proteinkinase (MAPK) bzw. des Nuclear Factor Erythroid 2-Related Factor 2 (Nrf2). Das detaillierte Verständnis dieser Resistin-Inhibitoren verdeutlicht das komplizierte Netzwerk zellulärer Signalwege, die moduliert werden können, um die Resistin-Expression zu beeinflussen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
AICAR | 2627-69-2 | sc-200659 sc-200659A sc-200659B | 50 mg 250 mg 1 g | $65.00 $280.00 $400.00 | 48 | |
AICAR ist ein Aktivator der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK), der indirekt Resistin hemmt. Durch die Stimulierung von AMPK moduliert AICAR den zellulären Energiestatus, was zu nachgeschalteten Effekten auf die Resistin-Expression und -Sekretion führt. Der AMPK-Signalweg überschneidet sich mit der Resistin-Regulation und beeinflusst dessen Spiegel durch indirekte zelluläre energierelevante Mechanismen. | ||||||
Rosiglitazone | 122320-73-4 | sc-202795 sc-202795A sc-202795C sc-202795D sc-202795B | 25 mg 100 mg 500 mg 1 g 5 g | $120.00 $326.00 $634.00 $947.00 $1259.00 | 38 | |
Rosiglitazon ist ein Medikament aus der Klasse der Thiazolidindione, das als Peroxisom-Proliferator-aktivierter Rezeptor-Gamma (PPAR-γ)-Agonist wirkt. Seine Wirkung auf Resistin wird durch PPAR-γ vermittelt, das die Resistin-Genexpression reguliert. Durch die Bindung an PPAR-γ kann Rosiglitazon die Resistin-Produktion herunterregulieren und bietet so eine direkte Möglichkeit, Resistin auf transkriptioneller Ebene zu hemmen. | ||||||
Berberine | 2086-83-1 | sc-507337 | 250 mg | $92.00 | 1 | |
Berberin beeinflusst die Expression von Resistin durch Hemmung des Kernfaktor-kappa B (NF-κB)-Signalwegs. Als Alkaloid moduliert Berberin die Aktivität von NF-κB, einem Schlüsselregulator der Resistin-Gentranskription. Durch diesen Mechanismus unterbricht Berberin die Signalkaskade, die zur Resistinsynthese führt, und wirkt durch seine Wirkung auf den NF-κB-Signalweg als indirekter Hemmer. | ||||||
Metformin | 657-24-9 | sc-507370 | 10 mg | $79.00 | 2 | |
Metformin, ein AMPK-Aktivator, beeinflusst die Resistinspiegel durch Regulierung der zellulären Energiehomöostase. Seine Aktivierung von AMPK führt zu nachgeschalteten Effekten auf die Resistin-Expression und sorgt so für eine indirekte hemmende Wirkung. Die Wirkung von Metformin auf Resistin ist eng mit seiner Rolle im Zellstoffwechsel verbunden und veranschaulicht, wie sich Stoffwechselwege mit der Resistin-Regulation überschneiden. | ||||||
Salicylic acid | 69-72-7 | sc-203374 sc-203374A sc-203374B | 100 g 500 g 1 kg | $47.00 $94.00 $119.00 | 3 | |
Salicylsäure, ein entzündungshemmender Wirkstoff, hemmt Resistin indirekt, indem er den Mitogen-aktivierten Protein-Kinase (MAPK)-Signalweg moduliert. Durch die Störung des MAPK-Signalwegs unterbricht Salicylsäure die Signalwege, die die Resistinproduktion beeinflussen, und veranschaulicht so einen Zusammenhang zwischen Entzündungssignalen und Resistinregulation. | ||||||
Piceatannol | 10083-24-6 | sc-200610 sc-200610A sc-200610B | 1 mg 5 mg 25 mg | $51.00 $71.00 $199.00 | 11 | |
Piceatannol ist ein natürliches Polyphenol, das als Aktivator von Sirtuin 1 (SIRT1) wirkt. Seine Hemmung von Resistin wird durch SIRT1 vermittelt, das die Resistin-Expression auf transkriptioneller Ebene beeinflusst. Durch die Aktivierung von SIRT1 bietet Piceatannol eine direkte Möglichkeit zur Hemmung der Resistin-Synthese und zeigt die komplexe Beziehung zwischen Sirtuinen und der Resistin-Regulation auf. | ||||||
GW 9662 | 22978-25-2 | sc-202641 | 5 mg | $70.00 | 30 | |
GW9662 ist ein selektiver Peroxisom-Proliferator-aktivierter Rezeptor-Gamma (PPAR-γ)-Antagonist. Durch die Blockierung von PPAR-γ stört GW9662 die transkriptionelle Regulation von Resistin, was zu einer verringerten Resistinproduktion führt. Die spezifische antagonistische Wirkung von GW9662 auf PPAR-γ unterstreicht seine Rolle als direkter Inhibitor von Resistin auf molekularer Ebene. | ||||||
Quercetin | 117-39-5 | sc-206089 sc-206089A sc-206089E sc-206089C sc-206089D sc-206089B | 100 mg 500 mg 100 g 250 g 1 kg 25 g | $11.00 $17.00 $110.00 $250.00 $936.00 $50.00 | 33 | |
Quercetin, ein Flavonoid, hemmt Resistin durch Modulation des c-Jun N-terminalen Kinase (JNK)-Signalwegs. Seine Wirkung auf Resistin wird über den JNK-Signalweg vermittelt, wobei Quercetin als negativer Regulator wirkt. Durch die Beeinflussung der JNK-Signalübertragung unterbricht Quercetin die an der Resistin-Expression beteiligten Signalwege und bietet so eine indirekte Möglichkeit, Resistin durch seine Modulation des JNK-Signalwegs zu hemmen. | ||||||
SB 203580 | 152121-47-6 | sc-3533 sc-3533A | 1 mg 5 mg | $90.00 $349.00 | 284 | |
SB203580 ist ein selektiver Inhibitor der p38-Mitogen-aktivierten Proteinkinase (MAPK). Seine Hemmung von Resistin wird über den p38-MAPK-Signalweg vermittelt, wobei SB203580 die Signalkaskade unterbricht, die zur Resistinsynthese führt. Die spezifische Ausrichtung auf p38-MAPK hebt SB203580 als direkten Inhibitor hervor und veranschaulicht die komplexe Verbindung zwischen MAPK-Signalwegen und Resistin-Regulation. | ||||||
Ursolic Acid | 77-52-1 | sc-200383 sc-200383A | 50 mg 250 mg | $56.00 $180.00 | 8 | |
Ursolsäure beeinflusst die Expression von Resistin durch Modulation des Phosphoinositid-3-Kinase (PI3K)/Akt-Signalwegs. Als Triterpenoid unterbricht Ursolsäure die PI3K/Akt-Signalkaskade, was zu nachgeschalteten Effekten auf die Resistinspiegel führt. Dies stellt eine indirekte Möglichkeit zur Hemmung von Resistin durch Modulation des PI3K/Akt-Signalwegs dar und zeigt das Zusammenspiel zwischen zellulärer Signalübertragung und Resistinregulation. | ||||||