Der Kupfertransporter 1 (CTR1) dient als wichtiges Tor für die zelluläre Aufnahme von Kupfer, einem Spurenelement, das für eine Vielzahl biologischer Funktionen unentbehrlich ist, darunter enzymatische Reaktionen, die für den antioxidativen Schutz, die Energieproduktion und die Neurotransmittersynthese entscheidend sind. Die ordnungsgemäße Funktion von CTR1 ist für die Aufrechterhaltung der Kupferhomöostase von entscheidender Bedeutung, da sie sicherstellt, dass die Zellen über ausreichend Kupfer verfügen, um diese lebenswichtigen Prozesse zu unterstützen, und gleichzeitig die mit einer Kupferüberladung verbundene Zytotoxizität vermeidet. Angesichts dieser zentralen Rolle kann die Hemmung von CTR1 zu erheblichen Störungen des zellulären Kupferspiegels führen, was einen Kupfermangel zur Folge hat und die Aktivität von kupferabhängigen Enzymen beeinträchtigt. Dies unterstreicht die Bedeutung der Regulierung von CTR1 und die Folgen seiner Hemmung für die zelluläre Gesundheit und die Stabilität des Stoffwechsels.
Die Hemmung von CTR1 beinhaltet Mechanismen, die die Kupferaufnahme durch die Zelle verringern, entweder durch direkte Blockierung des Kupferionentransportkanals oder durch Veränderung der Expression des Transporters oder des Trafficking zur Plasmamembran. Eine solche Hemmung kann durch eine Vielzahl von zellulären Signalen und Umweltfaktoren vermittelt werden, die auf überschüssige Kupferwerte oder andere regulatorische Hinweise reagieren. So kann beispielsweise ein erhöhter intrazellulärer Kupferspiegel die Herabregulierung der CTR1-Expression oder seine Entfernung von der Zelloberfläche durch Endozytose auslösen und damit die Kupferaufnahme verringern. Darüber hinaus können bestimmte posttranslationale Modifikationen von CTR1, wie z. B. die Ubiquitinierung, den Transporter für den Abbau oder die Sequestrierung anvisieren und so seine Aktivität weiter vermindern. Diese Regulierungsmechanismen sind für die Eindämmung der Kupfertoxizität von entscheidender Bedeutung, da sie sicherstellen, dass die zelluläre Aufnahme von Kupfer in Abhängigkeit von den Stoffwechselbedürfnissen der Zelle und den Umweltbedingungen streng kontrolliert wird. Durch diese komplizierten Kontrollen sind die Zellen in der Lage, die Kupferhomöostase aufrechtzuerhalten, was das komplexe Zusammenspiel zwischen der CTR1-Aktivität und den umfassenderen Regulierungssystemen für die Metallionenhomöostase verdeutlicht.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
N-Oxalylglycine | 5262-39-5 | sc-202720 sc-202720A | 10 mg 100 mg | $53.00 $153.00 | 5 | |
N-Oxalylglycin hemmt CTR1 durch Beeinflussung des Hypoxie-induzierbaren Faktor (HIF)-Signalwegs. Es stört die HIF-Prolylhydroxylasen, stabilisiert HIF und reguliert anschließend die CTR1-Expression herunter. | ||||||
S-Nitrosoglutathione (GSNO) | 57564-91-7 | sc-200349 sc-200349B sc-200349A sc-200349C | 10 mg 25 mg 50 mg 100 mg | $87.00 $210.00 $346.00 $449.00 | 15 | |
S-Nitrosoglutathion (GSNO) wirkt als indirekter Hemmstoff von CTR1, indem es die Stickstoffmonoxid (NO)-Signalübertragung moduliert. GSNO steigert die NO-Produktion, was wiederum die CTR1-Expression hemmt. | ||||||
PRIMA-1 | 5608-24-2 | sc-200927 sc-200927A | 5 mg 25 mg | $102.00 $408.00 | 1 | |
Prima-1 wirkt als indirekter Inhibitor von CTR1, indem es die p53-Signalübertragung moduliert. Durch die Wiederherstellung der Wildtyp-p53-Funktion regelt Prima-1 die CTR1-Expression herunter und beeinflusst so den Kupfertransport. | ||||||
Benzethonium chloride | 121-54-0 | sc-239299 sc-239299A | 100 g 250 g | $54.00 $107.00 | 1 | |
Benzethoniumchlorid hemmt CTR1 durch Unterbrechung des Kupfertransports. Diese Verbindung stört die Kupferaufnahme durch CTR1 und hemmt damit direkt dessen Funktion, Kupfer in die Zelle zu transportieren. | ||||||
Bafilomycin A1 | 88899-55-2 | sc-201550 sc-201550A sc-201550B sc-201550C | 100 µg 1 mg 5 mg 10 mg | $98.00 $255.00 $765.00 $1457.00 | 280 | |
Bafilomycin A1 hemmt CTR1 indirekt, indem es die lysosomale Ansäuerung unterbricht. Diese Störung behindert die Freisetzung von Kupfer aus den Lysosomen und schränkt seine Verfügbarkeit für den Transport durch CTR1 ein. | ||||||