ATPIF1-Aktivatoren sind eine Klasse von chemischen Verbindungen, die die funktionelle Aktivität von ATPIF1 verstärken können. ATPIF1, oder ATPase Inhibitory Factor 1, ist ein Protein, das die ATP-Synthase in den Mitochondrien moduliert. Die Aktivität von ATPIF1 wird durch das ATP:ADP-Verhältnis in der Zelle bestimmt. Chemikalien wie A-769662, AICAR, Metformin, Berberin, Capsaicin, Phenformin, Salicylat und Troglitazon können die Aktivität von ATPIF1 durch Aktivierung der AMP-aktivierten Proteinkinase (AMPK) oder des Peroxisom-Proliferator-aktivierten Rezeptors gamma (PPARγ) erhöhen, was zu einer Steigerung der mitochondrialen Biogenese und einer erhöhten ATP-Produktion führt.
Andere Verbindungen wie 2-Deoxy-D-Glucose und Dorsomorphin steigern die Aktivität von ATPIF1, indem sie die Abhängigkeit der Zelle von der mitochondrialen ATP-Produktion erhöhen. 2-Desoxy-D-Glucose erreicht dies durch Hemmung der Glykolyse, eines Prozesses, der ATP außerhalb der Mitochondrien erzeugt. Dorsomorphin hemmt AMPK und bewirkt so eine Verlagerung hin zur ATP-Synthase-basierten ATP-Produktion. Resveratrol und Quercetin verstärken die Aktivität von ATPIF1 durch die Aktivierung von SIRT1, einem Protein, das den Energiestoffwechsel moduliert und die ATP-Produktion erhöht. Diese Verbindungen können aufgrund ihres Einflusses auf diese Wege die funktionelle Aktivität von ATPIF1 erhöhen.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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Quercetin | 117-39-5 | sc-206089 sc-206089A sc-206089E sc-206089C sc-206089D sc-206089B | 100 mg 500 mg 100 g 250 g 1 kg 25 g | $11.00 $17.00 $110.00 $250.00 $936.00 $50.00 | 33 | |
Quercetin aktiviert SIRT1, das den Energiestoffwechsel moduliert und die ATP-Produktion erhöht. Die erhöhte ATP-Produktion steigert indirekt die funktionelle Aktivität von ATPIF1. | ||||||
Troglitazone | 97322-87-7 | sc-200904 sc-200904B sc-200904A | 5 mg 10 mg 25 mg | $110.00 $204.00 $435.00 | 9 | |
Troglitazon aktiviert PPARγ, was zu einer erhöhten Expression mitochondrialer Gene und ATP-Produktion führt. Die erhöhte ATP-Produktion steigert indirekt die funktionelle Aktivität von ATPIF1. | ||||||