Date published: 2026-1-12

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SFRS11 Inhibitoren

Gängige SFRS11 Inhibitors sind unter underem Pladienolide B CAS 445493-23-2, Isoginkgetin CAS 548-19-6, Spliceostatin A CAS 391611-36-2, Herboxidiene CAS 142861-00-5 und 17-AAG CAS 75747-14-7.

SFRS11-Inhibitoren sind eine Klasse chemischer Verbindungen, die spezifisch auf die Aktivität des SFRS11-Proteins abzielen und diese hemmen. SFRS11 ist ein Mitglied der Familie der serin-/argininreichen Spleißfaktoren. SFRS11 spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des alternativen Spleißens, einem Prozess, bei dem ein einzelnes prä-mRNA-Transkript auf verschiedene Weise gespleißt wird, um mehrere mRNA-Varianten zu erzeugen, wodurch eine Vielzahl von Proteinisoformen aus einem einzigen Gen erzeugt werden kann. SFRS11 ist an der Auswahl spezifischer Spleißstellen und der Koordination des Aufbaus des Spleißosoms beteiligt, der molekularen Maschinerie, die für die Ausführung des Spleißens verantwortlich ist. Durch die Hemmung von SFRS11 können diese Verbindungen seine Fähigkeit zur Regulierung des Spleißens beeinträchtigen, was möglicherweise zu Veränderungen in den Spleißmustern zahlreicher Gene führt, was wiederum Auswirkungen auf die Genexpression und die Proteinvielfalt haben kann. Die Entwicklung und das Design von SFRS11-Inhibitoren erfordert ein tiefes Verständnis der Proteinstruktur, insbesondere der RNA-Erkennungsmotive (RRMs) und der Serin/Arginin-reichen (RS) Domänen, die für seine Funktion bei der Erkennung von RNA-Spleißstellen und der Interaktion mit anderen Spleißfaktoren entscheidend sind. Diese Inhibitoren sind so konzipiert, dass sie selektiv an SFRS11 binden, seine Interaktionen mit prä-mRNA blockieren und seine Beteiligung am Spleißprozess verhindern. Die Forscher konzentrieren sich auf die Optimierung der chemischen Struktur dieser Inhibitoren, um die Spezifität für SFRS11 sicherzustellen und gleichzeitig die Auswirkungen auf andere serin-/argininreiche Proteine zu minimieren. Der Einsatz von SFRS11-Inhibitoren ermöglicht es den Forschern, die spezifischen Rollen dieses Spleißfaktors bei der Regulierung der Genexpression zu analysieren und die breiteren Auswirkungen des alternativen Spleißens auf die Zellfunktion und die Proteinsynthese zu untersuchen. Durch die gezielte Beeinflussung von SFRS11 liefern diese Inhibitoren wichtige Werkzeuge für das Verständnis der molekularen Mechanismen, die das Spleißen von prä-mRNA steuern, und wie diese Prozesse zur Komplexität der Genregulation beitragen.

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Pladienolide B

445493-23-2sc-391691
sc-391691B
sc-391691A
sc-391691C
sc-391691D
sc-391691E
0.5 mg
10 mg
20 mg
50 mg
100 mg
5 mg
$299.00
$5699.00
$11099.00
$25500.00
$66300.00
$2875.00
63
(2)

Spleißmodulator, der auf das Spleißosom abzielt. Durch Unterbrechung des Spleißosoms kann diese Verbindung den RNA-Spleißprozess beeinflussen, bei dem SRSF11 eine Rolle spielt.

Isoginkgetin

548-19-6sc-507430
5 mg
$225.00
(0)

Eine natürliche Verbindung, die den Zusammenbau des Spleißosoms hemmt und dadurch den RNA-Spleißmechanismus beeinflusst. Seine Wirkung kann sich indirekt auf die Rolle von SRSF11 in diesem Prozess auswirken.

Spliceostatin A

391611-36-2sc-507481
1 mg
$1800.00
(0)

Bindet an den SF3b-Komplex des Spleißosoms und hemmt dadurch das Spleißen der prä-mRNA. Diese Wirkung kann die Funktion von Spleißfaktoren wie SRSF11 modulieren.

Herboxidiene

142861-00-5sc-506378
1 mg
$1009.00
(0)

Ein weiterer Inhibitor des Spleißosoms, der das Spleißen der prä-mRNA beeinflusst. Indem er auf die Spleißmaschinerie abzielt, kann er indirekt die Funktionalität von SRSF11 beeinflussen.

17-AAG

75747-14-7sc-200641
sc-200641A
1 mg
5 mg
$67.00
$156.00
16
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Hsp90-Hemmstoff. Es ist bekannt, dass Hsp90 mit mehreren Proteinen interagiert, und durch seine Hemmung können die RNA-Verarbeitung und das Spleißen beeinträchtigt werden. Dies kann indirekt die Funktion von SRSF11 beeinflussen.