Date published: 2026-1-12

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SETX Aktivatoren

Gängige SETX Activators sind unter underem Resveratrol CAS 501-36-0, Quercetin CAS 117-39-5, Betulinic Acid CAS 472-15-1, Lycopene CAS 502-65-8 und Ursolic Acid CAS 77-52-1.

SETX-Aktivatoren, d. h. Verbindungen, die das Enzym Sirtuin 1 (SIRT1) aktivieren, sind eine vielfältige Gruppe von Molekülen, die mit dieser NAD+-abhängigen Deacetylase zusammenwirken. Die Sirtuin-Familie, zu der SIRT1 gehört, ist durch ihre Rolle bei der Deacetylierung von Histon- und Nicht-Histon-Proteinen an verschiedenen zellulären Prozessen wie Alterung, Transkription, Apoptose, Entzündung und Stressresistenz beteiligt. SETX-Aktivatoren sind keine homogene chemische Klasse, sondern vielmehr eine Sammlung strukturell unterschiedlicher Verbindungen, die durch ihre funktionelle Fähigkeit, die Aktivität von SIRT1 zu erhöhen, vereint sind. Die strukturelle Vielfalt unter diesen Aktivatoren ist enorm und reicht von natürlichen polyphenolischen Verbindungen wie Resveratrol, das in Rotwein vorkommt, über Flavonoide wie Quercetin und Fisetin bis hin zu synthetischen kleinen Molekülen wie der SRT-Serie. Diese Vielfalt unterstreicht die komplexe Interaktionslandschaft, die diese Moleküle mit dem SIRT1-Enzym und möglicherweise anderen zellulären Zielen haben.

Die Interaktion zwischen SETX-Aktivatoren und SIRT1 ist kompliziert und kann eine direkte Bindung an das Enzym, eine allosterische Modulation oder indirekte Wirkungen umfassen, die zu einer erhöhten SIRT1-Aktivität führen. Einige SETX-Aktivatoren können beispielsweise an eine bestimmte Domäne des SIRT1-Enzyms binden und so eine Konformationsänderung herbeiführen, die dessen katalytische Effizienz erhöht. Andere könnten die lokale Konzentration von NAD+, dem wesentlichen Cofaktor für SIRT1, erhöhen und so indirekt dessen Aktivität steigern. Die strukturelle Variabilität der SETX-Aktivatoren spiegelt sich in ihren Wirkmechanismen wider: Während einige direkt mit dem aktiven Zentrum des Enzyms interagieren, können andere an verschiedene allosterische Zentren binden oder sogar die SIRT1-Expression auf der Transkriptionsebene beeinflussen. Diese funktionelle Vielfalt spiegelt sich in der breiten Palette chemischer Strukturen wider, die als SETX-Aktivatoren in Frage kommen, von einfachen Flavonoiden bis hin zu komplexen synthetischen Molekülen, die alle auf einzigartige Weise mit dem SIRT1-Enzym interagieren.

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