Date published: 2026-2-6

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PRPF3 Inhibitoren

Gängige PRPF3 Inhibitors sind unter underem Pladienolide B CAS 445493-23-2, Madrasin CAS 374913-63-0, Spliceostatin A CAS 391611-36-2, Isoginkgetin CAS 548-19-6 und Herboxidiene CAS 142861-00-5.

Chemische Inhibitoren von PRPF3 zielen auf verschiedene Aspekte der Spleißmaschinerie ab, einem komplexen und wesentlichen zellulären Prozess der mRNA-Reifung, bei dem PRPF3 eine entscheidende Rolle spielt. Pladienolid B, Meayamycin B, Madrasin, Spliceostatin A und E7107 zeichnen sich durch ihre präzise Wirkung auf den Spliceosom-Komplex aus. Diese Verbindungen binden an verschiedene Komponenten der Spleißmaschinerie, wobei sie insbesondere den SF3B-Komplex beeinträchtigen. Die Bindung dieser Chemikalien an das Spleißosom beeinträchtigt dessen ordnungsgemäßen Aufbau und Funktion, was zu einer Störung des RNA-Spleißens führt. Da PRPF3 für die Funktionsweise des Spleißosoms unerlässlich ist, führt die Wirkung dieser Chemikalien zu seiner funktionellen Hemmung. Indem sie den Spleißosom-Komplex destabilisieren oder verändern, hindern diese Inhibitoren PRPF3 daran, seine Aufgabe bei der Exzision von Introns und der Ligation von Exons zu erfüllen, was entscheidende Schritte bei der Erzeugung reifer RNA-Transkripte sind.

Isoginkgetin und Herboxidien hemmen den Spleißprozess ebenfalls, allerdings über einen etwas anderen Mechanismus. Isoginkgetin behindert den Zusammenbau des Spleißosoms, so dass PRPF3 nicht in das funktionelle Spleißosom eingebaut werden kann. Herboxidien hingegen stört die Funktion des Spleißosoms direkt, was auch die Aktivität von PRPF3 einschließt. Placetin A und Placetin B weiten den Umfang der Hemmung auf die RNA-Polymerase II aus, ein Enzym, das für die Synthese der mRNA-Vorläufer verantwortlich ist. Durch die Hemmung der RNA-Polymerase II schränken diese Chemikalien die Verfügbarkeit von Vorläufer-mRNA ein, die für die Wirkung von PRPF3 unerlässlich ist. In ähnlicher Weise wirkt Tetrocarcin A auf die RNA-Polymerase I, wodurch die Menge der rRNA-Vorläufer reduziert wird, was indirekt die Spleißaktivität einschränkt, die PRPF3 normalerweise durchführen würde. Schließlich beeinträchtigt GEX1A die Funktion der RNA-Polymerase II, was wiederum den Pool an prä-mRNA für das Spleißen begrenzt und damit indirekt die Aktivität von PRPF3 hemmt. Jede dieser Chemikalien sorgt durch ihre spezifische Wirkung auf verschiedene Komponenten oder Phasen des RNA-Verarbeitungsweges für die funktionelle Hemmung von PRPF3.

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Pladienolide B

445493-23-2sc-391691
sc-391691B
sc-391691A
sc-391691C
sc-391691D
sc-391691E
0.5 mg
10 mg
20 mg
50 mg
100 mg
5 mg
$299.00
$5699.00
$11099.00
$25500.00
$66300.00
$2875.00
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Pladienolid B hemmt den Spleißosomenkomplex, dessen kritischer Bestandteil PRPF3 ist, was zur Unterbrechung des Spleißens und zur funktionellen Hemmung von PRPF3 führt.

Madrasin

374913-63-0sc-507563
100 mg
$750.00
(0)

Madrasin hemmt funktionell das Spleißen, indem es auf die SF3B1-Untereinheit abzielt und so den ordnungsgemäßen Aufbau und die Funktion des Spleißosoms, einschließlich der Aktivität von PRPF3, verhindert.

Spliceostatin A

391611-36-2sc-507481
1 mg
$1800.00
(0)

Spliceostatin A bindet an den SF3B-Komplex, was zu einem Abbau oder einer Fehlfunktion des Spleißosoms führt und dadurch den Spleißprozess hemmt, an dem PRPF3 beteiligt ist.

Isoginkgetin

548-19-6sc-507430
5 mg
$225.00
(0)

Isoginkgetin hemmt den Zusammenbau des Spleißosoms, was indirekt PRPF3 hemmt, indem es dessen Integration in den funktionalen Spleißkomplex verhindert.

Herboxidiene

142861-00-5sc-506378
1 mg
$1009.00
(0)

Herboxidien zielt auf das Spleißosom ab, stört dadurch dessen Funktion und hemmt die Aktivität von PRPF3, das in den Spleißprozess integriert ist.