Date published: 2026-2-5

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PMM2 Inhibitoren

Gängige PMM2 Inhibitors sind unter underem Swainsonine CAS 72741-87-8, Deoxynojirimycin CAS 19130-96-2, Kifunensine CAS 109944-15-2, Castanospermine CAS 79831-76-8 und Bafilomycin A1 CAS 88899-55-2.

PMM2-Inhibitoren gehören zu einer besonderen chemischen Klasse, die darauf abzielt, die Aktivität der Phosphomannomutase 2 (PMM2), eines wichtigen Enzyms, das an der Biosynthese von N-Glykanen beteiligt ist, zu beeinflussen. N-Glykane spielen eine zentrale Rolle bei der Glykoproteinsynthese und beeinflussen die Proteinfaltung, die Stabilität und die zellulären Erkennungsprozesse. PMM2 katalysiert insbesondere die Umwandlung von Mannose-6-Phosphat in Mannose-1-Phosphat, einen Schlüsselschritt bei der Bildung von Mannosevorläufern, die für die N-Glykansynthese erforderlich sind. Die Hemmung von PMM2 stellt daher einen strategischen Ansatz zur Regulierung von Glykosylierungswegen dar, der sich auf verschiedene zelluläre Funktionen auswirkt.

PMM2-Inhibitoren sind sorgfältig entwickelte Verbindungen mit strukturellen Motiven, die selektiv mit dem aktiven Zentrum des PMM2-Enzyms interagieren. Diese Inhibitoren stören die enzymatische Aktivität durch Bindung an spezifische Taschen in der katalytischen Domäne und verhindern so die Umwandlung von Mannose-6-Phosphat. Die Entwicklung dieser Inhibitoren erfordert ein umfassendes Verständnis der Enzymstruktur und die Identifizierung der wichtigsten molekularen Wechselwirkungen, die die Substratbindung steuern. Die Entwicklung von PMM2-Inhibitoren ist ein laufender Forschungsbereich im Bereich der chemischen Biologie, der darauf abzielt, neue kleine Moleküle zu entdecken, die Glykosylierungsprozesse für Anwendungen in verschiedenen wissenschaftlichen und industriellen Kontexten modulieren können. Während die Forscher die strukturellen Aspekte der PMM2-Inhibitoren weiter verfeinern, werden nach und nach ihre detaillierten Wirkmechanismen und Auswirkungen in verschiedenen biologischen Kontexten deutlich, was wertvolle Einblicke in die komplizierte Regulierung der Glykosylierungswege ermöglicht.

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Swainsonine

72741-87-8sc-201362
sc-201362C
sc-201362A
sc-201362D
sc-201362B
1 mg
2 mg
5 mg
10 mg
25 mg
$138.00
$251.00
$631.00
$815.00
$1832.00
6
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Ein Indolizidin-Alkaloid, das Mannosidase II hemmt, was zu einer Störung des Glykosylierungsprozesses führt, der der Rolle von PMM2 vorgeschaltet ist.

Deoxynojirimycin

19130-96-2sc-201369
sc-201369A
1 mg
5 mg
$73.00
$145.00
(0)

Ein Iminozucker, der die Mannosidase I hemmt und so möglicherweise den Pool der für PMM2 verfügbaren Substrate verändert.

Kifunensine

109944-15-2sc-201364
sc-201364A
sc-201364B
sc-201364C
1 mg
5 mg
10 mg
100 mg
$135.00
$540.00
$1025.00
$6248.00
25
(2)

Ein Mannosidase-I-Inhibitor, der zu Veränderungen im Glykosylierungsweg führen kann, die sich auf den PMM2-Substratspiegel auswirken.

Castanospermine

79831-76-8sc-201358
sc-201358A
100 mg
500 mg
$184.00
$632.00
10
(1)

Ein Indolizidinalkaloid, das mehrere Glykosidasen hemmt und damit möglicherweise die Substratverfügbarkeit für PMM2 beeinflusst.

Bafilomycin A1

88899-55-2sc-201550
sc-201550A
sc-201550B
sc-201550C
100 µg
1 mg
5 mg
10 mg
$98.00
$255.00
$765.00
$1457.00
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Ein Inhibitor der V-ATPase, der den pH-Wert von Organellen verändern und damit Enzymaktivitäten, einschließlich PMM2, indirekt beeinflussen kann.

Fumagillin

23110-15-8sc-200377
sc-200377A
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sc-200377C
sc-200377D
1 mg
5 mg
25 mg
100 mg
500 mg
$104.00
$393.00
$541.00
$1363.00
$5212.00
1
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Ein Antibiotikum, das die Methionin-Aminopeptidase 2 hemmen kann, was die Proteinglykosylierung beeinflussen und sich indirekt auf PMM2 auswirken könnte.

Tunicamycin

11089-65-9sc-3506A
sc-3506
5 mg
10 mg
$172.00
$305.00
66
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Hemmt die N-gebundene Glykosylierung und könnte zu Veränderungen im Glykansyntheseweg führen, die sich indirekt auf PMM2 auswirken.