PDE1C-Inhibitoren sind eine chemische Klasse von Verbindungen, die ihre Wirkung durch die gezielte Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase 1C (PDE1C) entfalten. Diese Inhibitoren spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulierung der intrazellulären Konzentrationen zyklischer Nukleotide wie zyklisches Adenosinmonophosphat (cAMP) und zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP). PDE1C ist einer von mehreren Subtypen innerhalb der Phosphodiesterase-Enzymfamilie, die jeweils eine einzigartige Gewebeverteilung und Substratspezifität aufweisen. Der Wirkmechanismus von PDE1C-Inhibitoren besteht darin, dass sie an das aktive Zentrum des PDE1C-Enzyms binden und es daran hindern, cAMP und cGMP zu hydrolysieren. Durch die Hemmung von PDE1C führen diese Verbindungen zu einer Anhäufung von cAMP und cGMP in der Zelle. Erhöhte Werte dieser zyklischen Nukleotide führen zur Aktivierung verschiedener nachgeschalteter Signalwege, die in unterschiedlichen zellulären Kontexten verschiedene physiologische Folgen haben können. Die strukturellen Eigenschaften von PDE1C-Inhibitoren variieren, und Forscher haben eine Vielzahl von Verbindungen mit unterschiedlichen Selektivitätsgraden für PDE1C entwickelt. Diese Inhibitoren können anhand ihrer chemischen Strukturen in verschiedene Untergruppen eingeteilt werden, und Medizinalchemiker forschen weiterhin an innovativen Möglichkeiten, ihre Spezifität und Wirksamkeit zu verbessern.
Das Verständnis der Funktion und Regulation von PDE1C und seinen Inhibitoren war für die Entschlüsselung der Komplexität der zellulären Signalübertragung von entscheidender Bedeutung. Durch ihre Interaktionen mit PDE1C haben diese Inhibitoren wertvolle Einblicke in die Rolle von zyklischen Nukleotiden als sekundäre Botenstoffe in verschiedenen physiologischen Prozessen geliefert. Die Erforschung von PDE1C-Inhibitoren ist ein multidisziplinäres Feld, das Biochemie und Molekularbiologie umfasst. Forscher verwenden verschiedene Techniken, wie z. B. Hochdurchsatz-Screening und Computermodellierung, um PDE1C-Inhibitoren mit verbesserter Selektivität zu identifizieren und zu optimieren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass PDE1C-Inhibitoren eine vielfältige chemische Klasse darstellen, die eine entscheidende Rolle bei der Modulation der zellulären Signalübertragung spielt, indem sie das Enzym PDE1C hemmen, was zu erhöhten intrazellulären cAMP- und cGMP-Spiegeln führt. Die Untersuchung dieser Inhibitoren hat unser Verständnis der Signalwege zyklischer Nukleotide und ihrer Beteiligung an zahlreichen physiologischen Prozessen vertieft. Die laufende Forschung auf diesem Gebiet entschlüsselt weiterhin die Komplexität der PDE1C-Hemmung und ihre möglichen Auswirkungen auf verschiedene zelluläre und Organsysteme.
Siehe auch...
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Vinpocetine | 42971-09-5 | sc-201204 sc-201204A sc-201204B | 20 mg 100 mg 15 g | $55.00 $214.00 $2400.00 | 4 | |
Vinpocetin ist ein synthetisches Derivat des Nebenalkaloids Vincamin aus der Pflanzengattung Vinca. Diese Verbindung ist ein zyklischer Nukleotid-PDE-Inhibitor (Ca2+-abhängige/Calmodulin-stimulierte Phosphodiesterase). Studien deuten darauf hin, dass die selektive Hemmung von PDE1 durch Vinpocetin eine Gefäßentspannung durch Erhöhung des zyklischen GMP-Gehalts in der glatten Gefäßmuskulatur bewirken kann. | ||||||
IBMX | 28822-58-4 | sc-201188 sc-201188B sc-201188A | 200 mg 500 mg 1 g | $260.00 $350.00 $500.00 | 34 | |
IBMX ist ein potenter und unspezifischer Inhibitor von PDE (Phosphodiesterasen) und kann den intrazellulären zyklischen AMP-Spiegel erhöhen | ||||||
Enoximone | 77671-31-9 | sc-252775 sc-252775A | 10 mg 50 mg | $181.00 $728.00 | 1 | |
Enoximon ist ein unspezifischer Phosphodiesterase-Hemmer. | ||||||
Milrinone | 78415-72-2 | sc-201193 sc-201193A | 10 mg 50 mg | $165.00 $697.00 | 7 | |
Ein nicht selektiver PDE-Inhibitor. | ||||||
Anagrelide hydrochloride | 58579-51-4 | sc-203513 sc-203513A | 10 mg 50 mg | $103.00 $587.00 | 1 | |
Wird verwendet, um die Anzahl der Blutplättchen in von Thrombozytose betroffenen Geweben zu verringern. | ||||||