IFN-α/βRα-Inhibitoren gehören zu einer vielfältigen chemischen Klasse, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnet, selektiv auf den Interferonrezeptor alpha (IFN-α/βRα) zu wirken und ihn zu stören. Zu dieser Klasse gehören verschiedene kleine Moleküle und Biologika, die ihre hemmende Wirkung durch Unterbrechung des mit dem IFN-α/β-Rezeptor verbundenen Signalwegs entfalten. IFN-α/βRα oder Interferon-alpha/beta-Rezeptor-alpha ist eine entscheidende Komponente des angeborenen Immunsystems, das für die Erkennung von und die Reaktion auf Virusinfektionen und andere Krankheitserreger verantwortlich ist. Indem sie spezifisch auf diesen Rezeptor abzielen, spielen IFN-α/βRα-Inhibitoren eine zentrale Rolle bei der Modulation der zellulären Reaktionen, die durch Interferone vom Typ I, insbesondere IFN-α und IFN-β, ausgelöst werden.
Chemisch gesehen weisen IFN-α/βRα-Inhibitoren eine bemerkenswerte Vielfalt auf, wobei die Verbindungen von kleinen organischen Molekülen bis zu monoklonalen Antikörpern reichen. Einige dieser Inhibitoren wirken, indem sie die Interaktion zwischen Interferonen des Typs I und ihrem Rezeptor blockieren und so die Einleitung von nachgeschalteten Signalkaskaden verhindern. Andere wirken indirekt, indem sie auf Signalmoleküle abzielen, die dem IFN-α/β-Signalweg weiter nachgeschaltet sind, wie z. B. Januskinasen (JAKs) oder STAT-Proteine (Signal Transducer and Activator of Transcription). Diese vielfältige chemische Klasse spiegelt die Komplexität des Typ-I-Interferon-Signalwegs und die Notwendigkeit einer Reihe von Hemmstrategien wider, um ihn wirksam zu modulieren. Insgesamt stellen IFN-α/βRα-Inhibitoren eine wichtige Klasse von Verbindungen dar, die zur Erforschung und Beeinflussung der angeborenen Immunantwort eingesetzt werden. Ihre vielfältigen chemischen Strukturen und Wirkmechanismen machen sie zu wertvollen Instrumenten in der Grundlagenforschung.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Ruxolitinib | 941678-49-5 | sc-364729 sc-364729A sc-364729A-CW | 5 mg 25 mg 25 mg | $251.00 $500.00 $547.00 | 16 | |
Ruxolitinib ist ein Januskinase (JAK)-Inhibitor, der indirekt die IFN-α/βRα-Signalübertragung hemmen kann, indem er auf den JAK-STAT-Signalweg abzielt, der den IFN-Rezeptoren nachgeschaltet ist. | ||||||
Baricitinib | 1187594-09-7 | sc-364730 sc-364730A | 5 mg 25 mg | $200.00 $664.00 | ||
Baricitinib ist ein JAK-Inhibitor. Er kann die IFN-α/βRα-Signalübertragung indirekt modulieren. | ||||||
Filgotinib | 1206161-97-8 | sc-507393 | 10 mg | $150.00 | ||
Filgotinib ist ein JAK1-Inhibitor mit potenziellen Auswirkungen auf die Typ-I-Interferon-Signalübertragung. | ||||||
hydroxychloroquine | 118-42-3 | sc-507426 | 5 g | $57.00 | 1 | |
Hydroxychloroquin wurde auf seine Fähigkeit untersucht, die Produktion von Interferonen des Typs I zu hemmen. | ||||||
Apremilast | 608141-41-9 | sc-480062 | 5 mg | $444.00 | ||
Apremilast ist ein Phosphodiesterase-4-Hemmer (PDE4), der möglicherweise immunmodulatorische Wirkungen hat, unter anderem auf den IFN-α/β-Signalweg. | ||||||
Mycophenolate mofetil | 128794-94-5 | sc-200971 sc-200971A | 20 mg 100 mg | $37.00 $109.00 | 1 | |
Mycophenolatmofetil kann die Lymphozytenproliferation hemmen und möglicherweise die Interferonreaktion vom Typ I modulieren. | ||||||