Date published: 2026-1-24

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IFN-α/βRα Inhibitoren

Gängige IFN-α/βRα Inhibitors sind unter underem Ruxolitinib CAS 941678-49-5, Baricitinib CAS 1187594-09-7, Filgotinib CAS 1206161-97-8, Hydroxychloroquine CAS 118-42-3 und Apremilast CAS 608141-41-9.

IFN-α/βRα-Inhibitoren gehören zu einer vielfältigen chemischen Klasse, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnet, selektiv auf den Interferonrezeptor alpha (IFN-α/βRα) zu wirken und ihn zu stören. Zu dieser Klasse gehören verschiedene kleine Moleküle und Biologika, die ihre hemmende Wirkung durch Unterbrechung des mit dem IFN-α/β-Rezeptor verbundenen Signalwegs entfalten. IFN-α/βRα oder Interferon-alpha/beta-Rezeptor-alpha ist eine entscheidende Komponente des angeborenen Immunsystems, das für die Erkennung von und die Reaktion auf Virusinfektionen und andere Krankheitserreger verantwortlich ist. Indem sie spezifisch auf diesen Rezeptor abzielen, spielen IFN-α/βRα-Inhibitoren eine zentrale Rolle bei der Modulation der zellulären Reaktionen, die durch Interferone vom Typ I, insbesondere IFN-α und IFN-β, ausgelöst werden.

Chemisch gesehen weisen IFN-α/βRα-Inhibitoren eine bemerkenswerte Vielfalt auf, wobei die Verbindungen von kleinen organischen Molekülen bis zu monoklonalen Antikörpern reichen. Einige dieser Inhibitoren wirken, indem sie die Interaktion zwischen Interferonen des Typs I und ihrem Rezeptor blockieren und so die Einleitung von nachgeschalteten Signalkaskaden verhindern. Andere wirken indirekt, indem sie auf Signalmoleküle abzielen, die dem IFN-α/β-Signalweg weiter nachgeschaltet sind, wie z. B. Januskinasen (JAKs) oder STAT-Proteine (Signal Transducer and Activator of Transcription). Diese vielfältige chemische Klasse spiegelt die Komplexität des Typ-I-Interferon-Signalwegs und die Notwendigkeit einer Reihe von Hemmstrategien wider, um ihn wirksam zu modulieren. Insgesamt stellen IFN-α/βRα-Inhibitoren eine wichtige Klasse von Verbindungen dar, die zur Erforschung und Beeinflussung der angeborenen Immunantwort eingesetzt werden. Ihre vielfältigen chemischen Strukturen und Wirkmechanismen machen sie zu wertvollen Instrumenten in der Grundlagenforschung.

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ProduktCAS #Katalog #MengePreisReferenzenBewertung

Ruxolitinib

941678-49-5sc-364729
sc-364729A
sc-364729A-CW
5 mg
25 mg
25 mg
$251.00
$500.00
$547.00
16
(1)

Ruxolitinib ist ein Januskinase (JAK)-Inhibitor, der indirekt die IFN-α/βRα-Signalübertragung hemmen kann, indem er auf den JAK-STAT-Signalweg abzielt, der den IFN-Rezeptoren nachgeschaltet ist.

Baricitinib

1187594-09-7sc-364730
sc-364730A
5 mg
25 mg
$200.00
$664.00
(1)

Baricitinib ist ein JAK-Inhibitor. Er kann die IFN-α/βRα-Signalübertragung indirekt modulieren.

Filgotinib

1206161-97-8sc-507393
10 mg
$150.00
(0)

Filgotinib ist ein JAK1-Inhibitor mit potenziellen Auswirkungen auf die Typ-I-Interferon-Signalübertragung.

hydroxychloroquine

118-42-3sc-507426
5 g
$57.00
1
(0)

Hydroxychloroquin wurde auf seine Fähigkeit untersucht, die Produktion von Interferonen des Typs I zu hemmen.

Apremilast

608141-41-9sc-480062
5 mg
$444.00
(0)

Apremilast ist ein Phosphodiesterase-4-Hemmer (PDE4), der möglicherweise immunmodulatorische Wirkungen hat, unter anderem auf den IFN-α/β-Signalweg.

Mycophenolate mofetil

128794-94-5sc-200971
sc-200971A
20 mg
100 mg
$37.00
$109.00
1
(1)

Mycophenolatmofetil kann die Lymphozytenproliferation hemmen und möglicherweise die Interferonreaktion vom Typ I modulieren.