ASPP1-Inhibitoren gehören zu einer besonderen chemischen Klasse, die sich durch ihre Fähigkeit auszeichnet, selektiv auf das Apoptose-stimulierende Protein von p53-1 (ASPP1) einzuwirken und seine Aktivität zu modulieren. ASPP1 ist ein entscheidender Regulator apoptotischer Prozesse und übt seinen Einfluss durch Interaktionen mit dem Tumorsuppressorprotein p53 aus. Die für ASPP1 entwickelten Inhibitoren wirken, indem sie die Bindungsinteraktionen zwischen ASPP1 und p53 verhindern und so die komplizierten Signalwege unterbrechen, die die Reaktion der Zellen auf Stress und Schäden steuern. Im Wesentlichen fungieren diese Inhibitoren als molekulare Werkzeuge, die speziell die Erleichterung der Apoptose durch ASPP1 verhindern. Der strukturelle Aufbau der ASPP1-Inhibitoren ist so konzipiert, dass sie an den aktiven Stellen von ASPP1 angreifen und dadurch seine pro-apoptotischen Funktionen hemmen. Die Entwicklung dieser chemischen Klasse stellt einen bedeutenden Fortschritt auf dem Gebiet der molekularen Pharmakologie dar und bietet die Möglichkeit, die komplizierten Mechanismen, die das Schicksal und das Überleben von Zellen bestimmen, genauer zu erforschen.
ASPP1-Inhibitoren auf molekularer Ebene unterstreichen ihr Potenzial, das komplexe Zusammenspiel zwischen apoptotischen Signalwegen und p53-vermittelten zellulären Reaktionen zu entschlüsseln. Die Forscher haben sich darauf konzentriert, die genauen strukturellen Elemente dieser Inhibitoren aufzuklären, die ASPP1 Spezifität verleihen, was die rationale Entwicklung neuartiger Verbindungen mit verbesserter Wirksamkeit ermöglicht. Die Suche nach ASPP1-Inhibitoren hat sich zu einem Schwerpunkt in der laufenden Erforschung gezielter molekularer Interventionen entwickelt, die darauf abzielen, die Feinheiten der Bestimmung des Zellschicksals und der Apoptoseregulierung zu entschlüsseln. Während die Wissenschaftler das Design und die Eigenschaften von ASPP1-Inhibitoren weiter verfeinern, eröffnet ihre Untersuchung neue Wege zur Entschlüsselung der molekularen Feinheiten, die den zellulären Entscheidungsprozessen zugrunde liegen, und fördert so ein tieferes Verständnis der grundlegenden Zellbiologie.
| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Nutlin-3 | 548472-68-0 | sc-45061 sc-45061A sc-45061B | 1 mg 5 mg 25 mg | $62.00 $225.00 $779.00 | 24 | |
Nutlin-3 wirkt, indem es die Interaktion zwischen p53 und seinem negativen Regulator MDM2 hemmt. Dadurch wird der Spiegel von p53 erhöht, was sich möglicherweise indirekt auf die Aktivität von ASPP1 auswirkt. | ||||||
PRIMA-1 | 5608-24-2 | sc-200927 sc-200927A | 5 mg 25 mg | $102.00 $408.00 | 1 | |
Es hat sich gezeigt, dass PRIMA-1 die normale Funktion von mutiertem p53 wiederherstellen kann. Dies könnte sich indirekt auf die Aktivität von ASPP1 auswirken, indem es die Funktion von p53 moduliert. | ||||||
p53 Activator III, RITA | 213261-59-7 | sc-202753 sc-202753A sc-202753B sc-202753C | 1 mg 10 mg 100 mg 500 mg | $112.00 $273.00 $1564.00 $5205.00 | 9 | |
RITA hemmt die Interaktion zwischen p53 und MDM2 und stabilisiert damit p53. Dies kann sich indirekt auf die Aktivität von ASPP1 auswirken, indem es die Verfügbarkeit seines Bindungspartners, p53, erhöht. | ||||||
Tenovin-1 | 380315-80-0 | sc-222342 | 10 mg | $89.00 | 1 | |
Tenovin-1 ist ein niedermolekularer Aktivator von p53. Durch die Erhöhung der Aktivität von p53 hat es das Potenzial, die ASPP1-Aktivität indirekt zu beeinflussen. | ||||||