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CtIP Double Nickase Plasmid (h) | sc-401292-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CtIP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401292-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RBBP8 kodiert CtIP, einen konservierten Faktor für die Endresektion von DNA, der den Beginn der homologen Rekbination koordiniert, indem er die 5′–3′-Verarbeitung von Doppelstrangbrüchen fördert und das Laden von RAD51 erleichtert. CtIP wirkt an der Schnittstelle zwischen DNA-Schadenssignalgebung und Zellzykluskontrolle und ist in BRCA1- und MRN-abhängige Signalwege eingebunden, um Checkpoint-Aktivierung, Stabilität von Replikationsgabeln und die Wahl des Reparaturwegs zwischen homologer Rekombination und alternativem End-Joining zu regulieren. Aufgrund seiner Rolle bei der Aufrechterhaltung der Genomintegrität ist eine veränderte CtIP-Aktivität mit chromosomaler Instabilität verknüpft und wurde im Kontext der Krebsbiologie sowie von Tumorsuppressor-Netzwerken untersucht. Die CtIP-abhängige Resektion beeinflusst zudem den Klassenwechsel der Rekombination und andere programmierte DNA-Bruchprozesse, was RBBP8 zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung von Reparaturtreue und Mutagenese macht.
CtIP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RBBP8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RBBP8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RBBP8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RBBP8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.