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UNKL Double Nickase Plasmid (h) | sc-413020-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UNKL Double Nickase Plasmid (h2) | sc-413020-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
UNKL kodiert ein nur unzureichend charakterisiertes menschliches Protein, dem eine Rolle bei der intrazellulären Organisation und bei membranassoziierten Prozessen zugeschrieben wird; zudem mehren sich Hinweise auf Zusammenhänge mit einer ubiquitinabhängigen Regulation der Proteinstabilität und des Protein-Trackings. Auf Basis vorhergesagter Domänen und weniger funktioneller Befunde könnte UNKL die Proteostase und Signalweg-Ausgänge beeinflussen, indem es den Abbau oder die Lokalisation bestimmter Zielproteine moduliert. Eine veränderte Regulation dieser Prozesse kann Zellzustandsübergänge, Stressantworten und Wachstumskontrolle beeinflussen, wodurch UNKL für systembiologische Untersuchungen der Verschaltung von Signalwegen von Interesse ist. Expressions- und genetische Assoziationsdatensätze deuten auf eine potenzielle Relevanz für Krankheitsbiologie hin, auch in Kontexten, in denen eine gestörte Protein-Homöostase und Signalübertragung zu zellulären Funktionsstörungen beitragen.
UNKL Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UNKL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UNKL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UNKL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UNKL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.