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SIRT3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-425704-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SIRT3 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425704-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Sirt3** kodiert die mitochondriale, NAD⁺-abhängige Deacetylase **SIRT3**, einen zentralen Regulator der mitochondrialen Proteinacetylierung und des oxidativen Stoffwechsels. SIRT3 moduliert über die Deacetylierung wichtiger mitochondrialer Enzyme Signal- und Stoffwechselwege wie die β‑Oxidation von Fettsäuren, den Citratzyklus (TCA‑Zyklus), die Aktivität der Atmungskette sowie die Entgiftung reaktiver Sauerstoffspezies. Indem SIRT3 die mitochondriale Atmung, das Redoxgleichgewicht und zelluläre Stressantworten mitprägt, beeinflusst es die metabolische Anpassung in Geweben mit hohem Energiebedarf. In präklinischen Studien wurde eine veränderte SIRT3‑Aktivität mit Phänotypen mitochondrialer Dysfunktion in Verbindung gebracht, die für metabolischen Stress, Modelle der Neurodegeneration und entzündungsassoziierte Gewebeschädigung relevant sind.
SIRT3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Sirt3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Sirt3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Sirt3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Sirt3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.