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rapsyn CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-422599 | 20 µg | $397.00 |
Rapsn kodiert Rapsyn, ein postsynaptisches Gerüstprotein, das nikotinische Acetylcholinrezeptoren an der neuromuskulären Endplatte verankert und zu Clustern zusammenführt und so die Reifung und den Erhalt der Synapse koordiniert. Durch Interaktionen mit AChR‑Untereinheiten und Komponenten des Zytoskeletts unterstützt Rapsyn die Stabilisierung der Rezeptoren, die Organisation der Endplatte und eine effiziente neuromuskuläre Signalübertragung. Eine Störung der Rapsn‑abhängigen Clusterbildung beeinträchtigt die synaptische Architektur und Signalübertragung an der motorischen Endplatte und verbindet diesen Signalweg mit Funktionsstörungen der neuromuskulären Endplatte. Maus‑Rapsn wird daher häufig eingesetzt, um Mechanismen zu modellieren, die die Synaptogenese, den Rezeptortransport und die synaptische Stabilität in der Skelettmuskulatur steuern.
Das rapsyn CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Rapsn-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Rapsn-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Rapsn nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die rapsyn-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Rapsn-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der rapsyn-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.