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RANK Double Nickase Plasmid (m) | sc-423439-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Tnfrsf11a** kodiert **RANK** (Receptor Activator of NF-κB), ein Mitglied der TNF-Rezeptor-Superfamilie, das **RANKL**-abhängige Signale weiterleitet und dadurch die **Differenzierung von Osteoklasten**, den **Knochenumbau** sowie die **Kommunikation von Immunzellen** reguliert. Nach Ligandenbindung rekrutiert RANK Adapterproteine wie **TRAFs**, um die Signalwege **NF-κB**, **MAPK** und **AP-1** zu aktivieren und so Überlebens- und Differenzierungsprogramme in myeloiden Zelllinien zu koordinieren. Die RANK-Signalgebung ist eng mit der **Osteoimmunologie** verknüpft; eine Fehlregulation kann entzündlichen Knochenverlust und veränderte hämatopoetische Mikroumgebungen beeinflussen. Diese Funktionen machen **Tnfrsf11a** zu einem zentralen Ziel, um in Mausmodellen die Kopplung zwischen Immun-Signalgebung und Skelettumsatz zu untersuchen.
RANK Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tnfrsf11a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tnfrsf11a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tnfrsf11a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tnfrsf11a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.