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NALP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402588-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NALP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402588-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane NLRP1-Gen kodiert das Sensorprotein NALP1, einen Nukleotidbindungs‑Leucin‑reichen Repeat‑Rezeptor, der als Keim für den Aufbau des Inflammasoms als Antwort auf zellulären Stress und pathogenassoziierte Signale dient. Nach Aktivierung fördert NALP1 die Aktivierung von Caspase‑1 sowie die Reifung von IL‑1β und IL‑18 und verknüpft damit die angeborene Immunerkennung mit pyroptotischer Signalgebung und der Freisetzung inflammatorischer Zytokine. Dieser Signalweg überschneidet sich mit dem NF‑κB‑Priming, der Überwachung der Proteostase und Zellsterbe‑Kontrollpunkten, die die Homöostase von Epithel und Immunsystem prägen. Eine fehlregulierte NLRP1‑Aktivität wurde mit entzündlichen und autoimmunen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext von Entzündungen in Barrieregeweben und stressinduzierter angeborener Immun-Signalgebung untersucht.
NALP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NLRP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NLRP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NLRP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NLRP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.