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myoglobin Double Nickase Plasmid (m) | sc-421575-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
myoglobin Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421575-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Mb** kodiert Myoglobin, ein hämhaltiges, sauerstoffbindendes Protein, das vor allem im Herzmuskel und in oxidativen Skelettmuskelfasern angereichert ist und dort die intrazelluläre Sauerstoffspeicherung und -diffusion unterstützt. Durch das Puffern der Sauerstoffverfügbarkeit trägt Myoglobin dazu bei, die mitochondriale oxidative Phosphorylierung aufrechtzuerhalten und hypoxieassoziierten metabolischen Stress bei schwankender Belastung zu begrenzen. Die Mb-Expression und die Redoxchemie von Myoglobin stehen im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Stickstoffmonoxid und reaktiven Sauerstoffspezies und beeinflussen dadurch die Muskelenergetik und die Vasoregulation. Veränderungen in Menge oder Funktion von Myoglobin werden häufig im Kontext von Ischämie, Kardiomyopathie und Trainingsadaptation untersucht, um die Sauerstoffhomöostase im Muskel und Stressantworten besser zu verstehen.
myoglobin Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Mb-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Mb abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Mb-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Mb-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.