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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
musculin Double Nickase Plasmid (h) | sc-403242-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
musculin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403242-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Human MSC kodiert Musculin, einen basischen Helix-Loop-Helix-(bHLH)-Transkriptionsfaktor, der Genexpressionsprogramme reguliert, welche die Festlegung von Zelllinien und die zelluläre Differenzierung steuern. Musculin moduliert die Transkription über eine E-Box-abhängige DNA-Bindung und durch Interaktionen mit anderen bHLH-Faktoren und ist damit in Entwicklungs- und Zellschicksalsprogramme eingebunden, die Proliferations- und Reifungszustände beeinflussen. Veränderte MSC-Expression wurde in verschiedenen Kontexten beobachtet, die mit fehlregulierter Differenzierung und transkriptioneller Reprogrammierung einhergehen, darunter krebsassoziierte Phänotypen sowie Veränderungen des Zustands von Immun- oder Stromazellen. Diese Eigenschaften machen Musculin zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur Transkriptionskontrolle, Zellidentität und Signalweg-Wechselwirkungen in humanen Zellmodellen.
musculin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MSC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MSC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MSC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MSC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.