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MECL-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402101-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane PSMB10-Gen kodiert die Proteasom-Untereinheit Beta Typ 10 (MECL-1), eine induzierbare katalytische Komponente des Immunoproteasoms, die bei entzündlicher Signalgebung konstitutive β-Untereinheiten ersetzt und so die proteolytischen Spaltpräferenzen neu ausrichtet. MECL-1 unterstützt den ubiquitin–proteasomvermittelten Proteinumsatz und verbessert die Antigenprozessierung für MHC-Klasse-I, wodurch interferongetriebene Antworten mit der adaptiven Immunüberwachung verknüpft und NF-κB-assoziierte Proteostase-Programme moduliert werden. Eine Dysregulation der Zusammensetzung oder Aktivität des Immunoproteasoms wird mit veränderter Antigenpräsentation und chronischer Immunaktivierung in Kontexten wie Autoimmunität, Infektion und tumorvermittelter Immunflucht in Verbindung gebracht. Das gezielte Editieren von PSMB10 ermöglicht die mechanistische Untersuchung immunoproteasomabhängiger Peptidrepertoires, der Kontrolle der Proteomqualität unter Zytokinstress sowie der Umverdrahtung von Immun-Signalwegen in humanen Zellmodellen.
MECL-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h2) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PSMB10-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PSMB10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PSMB10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PSMB10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.