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MAVS Double Nickase Plasmid (h) | sc-400769-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MAVS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400769-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MAVS (mitochondrial antiviral-signaling protein) ist ein mit den Mitochondrien assoziiertes Adapterprotein, das die zytosolische Erkennung viraler RNA durch RIG-I (DDX58) und MDA5 (IFIH1) mit nachgeschalteten Signalwegen der angeborenen Immunantwort verknüpft. Nach Aktivierung initiiert MAVS die Bildung von Signalkomplexen, die eine TBK1/IKKε-abhängige Aktivierung von IRF3/IRF7 sowie die kanonische, durch IKK vermittelte NF-κB-Signalisierung antreiben und dadurch Typ-I-Interferone und proinflammatorische Zytokine induzieren. Die MAVS-Aktivität wird durch mitochondriale Dynamik und posttranslationale Modifikationen reguliert und integriert zelluläre Stressantworten mit der antiviralen Abwehr. Eine fehlregulierte MAVS-Signalisierung wurde mit veränderter Anfälligkeit für Virusinfektionen und entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht, die für die Infektionsbiologie und Mechanismen immunvermittelter Erkrankungen relevant sind.
MAVS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MAVS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MAVS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MAVS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MAVS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.