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LMP7 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402382-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LMP7 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402382-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **PSMB8** kodiert **LMP7**, eine durch Interferon‑γ induzierbare katalytische β‑Untereinheit des Immunproteasoms, die die konstitutive Proteasom‑Untereinheit **PSMB5** ersetzt und dadurch die proteolytische Spezifität verändert. LMP7 trägt zur Funktion des Ubiquitin‑Proteasom‑Systems bei, indem es die Peptiderzeugung für die MHC‑Klasse‑I‑Antigenprozessierung prägt und damit die adaptive Immunüberwachung und inflammatorische Signalwege beeinflusst. Die Umgestaltung der Proteasomaktivität durch Induktion von PSMB8 ist mit der Differenzierung von Immunzellen und Stressantworten verknüpft, und eine Dysregulation der Immunproteasom‑Zusammensetzung wurde mit chronischen Entzündungszuständen und Autoimmunität in Verbindung gebracht. Pathogene Varianten in **PSMB8** wurden zudem mit autoinflammatorischen Phänotypen assoziiert, die durch abweichende Zytokinsignalisierung und eine beeinträchtigte Proteostase gekennzeichnet sind.
LMP7 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PSMB8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PSMB8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PSMB8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PSMB8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.