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Gβ 1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401901-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gβ 1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401901-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNB1 kodiert die G‑Protein‑Untereinheit Beta 1 (Gβ1), eine unverzichtbare Komponente heterotrimerer G‑Proteine, die aktivierte GPCRs mit nachgeschalteten Effektoren koppelt. Nach Rezeptorstimulation bildet Gβ1 zusammen mit Gγ ein funktionelles Paar und reguliert Signalwege, die die Bildung von Second Messengern und die Aktivität von Ionenkanälen steuern, darunter die Modulation von Adenylylcyclase, Phospholipase Cβ und der MAPK‑Signalübertragung. Über diese Netzwerke trägt Gβ1 dazu bei, zelluläre Antworten wie Proliferation, Migration und neuronale Erregbarkeit zu koordinieren. Eine fehlregulierte GPCR‑/G‑Protein‑Signalgebung unter Beteiligung von GNB1 wird mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen sowie mit umfassenderen Signalstörungen in Zusammenhang gebracht, die für Krebs und andere komplexe Erkrankungen relevant sind.
Gβ 1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.