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Gα 13 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401180-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Gα 13 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401180-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GNA13 kodiert die menschliche alpha-Untereinheit des heterotrimeren G-Proteins Gα13, einen zentralen Signalüberträger von GPCRs, die an die G12/13-Familie koppeln. Nach Aktivierung rekrutiert Gα13 RhoGEFs und stimuliert dadurch RhoA-abhängige Signalwege, die den Umbau des Aktin-Zytoskeletts, Zelladhäsion, Migration und Kontraktilität regulieren – mit nachgeschalteten Effekten auf Transkriptionsprogramme und die Mechanotransduktion. Diese Signalachse überschneidet sich mit Signalwegen, die den Gefäßtonus, die Thrombozytenaktivierung und das Trafficking von Immunzellen steuern, und wird häufig im Kontext onkogener GPCR-Signale und veränderter Zellmotilität untersucht. Eine dysregulierte GNA13-Aktivität wurde in Modellsystemen mit aberranter Rho-Signalgebung und krankheitsrelevanten Phänotypen wie invasivem Verhalten und gestörter Gewebearchitektur in Verbindung gebracht.
Gα 13 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GNA13-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GNA13 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GNA13-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GNA13-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.