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Fis1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401007-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **FIS1** kodiert das mitochondriale Fission-Protein 1 (Fis1), einen Adapter der äußeren Mitochondrienmembran, der dabei hilft, die Spaltungsmaschinerie zu rekrutieren und zu organisieren, um mitochondriale Teilung, Morphologie und Verteilung zu steuern. Indem Fis1 die mitochondriale Dynamik mit dem bioenergetischen Zustand, der Mitophagie und apoptotischer Signalübertragung koordiniert, trägt es zu zellulären Stressantworten und zur Qualitätskontrolle des mitochondrialen Netzwerks bei. Eine veränderte **FIS1**-Expression oder ein Ungleichgewicht zwischen Spaltung und Fusion wurde mit Phänotypen mitochondrialer Dysfunktion in Verbindung gebracht, wie sie bei Neurodegeneration, kardiometabolischen Erkrankungen und der krebsassoziierten metabolischen Umprogrammierung beobachtet werden. In experimentellen Systemen wird die Modulation von **FIS1** eingesetzt, um zu untersuchen, wie die mitochondriale Architektur den Umgang mit ROS, die Calcium-Homöostase und die angeborene Immun-Signalgebung aus Mitochondrien beeinflusst.
Fis1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FIS1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Fis1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FIS1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FIS1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Fis1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FIS1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Fis1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Fis1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FIS1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.