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DDX1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405137-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DDX1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405137-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DDX1 (DEAD-Box-Helikase 1) ist eine humane, ATP-abhängige RNA-Helikase, die RNA- und Ribonukleoprotein-Komplexe umstrukturiert, um RNA-Prozessierung, -Transport und -Translation zu unterstützen. Sie ist am transkriptionsgekoppelten RNA-Stoffwechsel beteiligt und trägt durch Interaktionen mit der DNA-Schadensantwort- und Reparaturmaschinerie zur Aufrechterhaltung der Genomintegrität bei. DDX1 wurde zudem mit der angeborenen Immun-Signalübertragung in Verbindung gebracht, indem es RNA-Sensorikwege und stressresponsive Ribonukleoprotein-Granula reguliert. Eine Fehlregulation der DDX1-Aktivität oder -Expression wurde in krebsrelevanten Kontexten mit veränderter Proliferation und RNA-Homöostase assoziiert, was DDX1 zu einem nützlichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien zur Funktion von RNA-Helikasen macht.
DDX1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DDX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DDX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DDX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DDX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.