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Amelogenin Double Nickase Plasmid (h) | sc-403337-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Amelogenin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403337-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AMELY kodiert die Y-chromosomale Amelogenin-Isoform, ein sekretiertes Protein der extrazellulären Matrix, das durch die Regulation von Nukleation, Wachstum und Matrixorganisation von Hydroxylapatitkristallen zur Biomineralisation des Zahnschmelzes und zur Zahnentwicklung beiträgt. Amelogenin ist an der Assemblierung der Schmelzmatrix sowie an deren proteolytischer Prozessierung während der Amelogenese beteiligt und beeinflusst dabei epithel–mesenchymale Interaktionen und Programme der Mineralablagerung. Genetische Variationen, die die Expression oder Struktur von Amelogenin beeinflussen, wurden mit Defekten der Schmelzbildung und Phänotypen innerhalb des Spektrums von Amelogenesis-imperfecta-Erkrankungen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für die kraniofaziale und dentale Entwicklungsbiologie unterstreicht. Da AMELY Y-chromosomal vererbt wird und eng mit AMELX verwandt ist, eignet es sich zudem zur Untersuchung der Biologie der Geschlechtschromosomen und der paralogspezifischen Regulation in odontogenen Modellen.
Amelogenin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AMELY-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AMELY abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AMELY-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AMELY-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.