



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
ACO2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404434-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ACO2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404434-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ACO2 kodiert die mitochondriale Aconitase 2, ein [4Fe–4S]-Eisen-Schwefel-Enzym, das im Tricarbonsäurezyklus (TCA-Zyklus) die reversible Isomerisierung von Citrat zu Isocitrat katalysiert. Durch die Unterstützung des oxidativen Stoffwechsels, der NADH-Produktion und der mitochondrialen ATP-Generierung trägt ACO2 zur Redox-Homöostase und zur zellulären bioenergetischen Leistungsfähigkeit bei. Die ACO2-Aktivität ist über die Integrität der Eisen-Schwefel-Cluster mit mitochondrialen Stressantworten und der Empfindlichkeit gegenüber reaktiven Sauerstoffspezies verknüpft. Eine veränderte ACO2-Funktion wurde mit Stoffwechselstörungen und Phänotypen mitochondrialer Erkrankungen in Zusammenhang gebracht, was ACO2 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung bioenergetischer Umprogrammierung in Krebs- und Neurodegenerationsmodellen macht.
ACO2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ACO2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ACO2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ACO2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ACO2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.