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ISG15 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400996-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ISG15 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400996-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ISG15 kodiert einen durch Interferon induzierten, ubiquitinähnlichen Modifikator, der durch Typ‑I‑Interferone und zellulären Stress rasch hochreguliert wird. Die Konjugation von ISG15 an Proteinsubstrate (ISGylierung) wird durch das E1‑Enzym UBA7, das E2‑Enzym UBE2L6 und E3‑Ligasen wie HERC5 vermittelt und durch die De‑ISGylase USP18 wieder rückgängig gemacht, wodurch ISG15 in Netzwerke der angeborenen Immunität und der Proteostase eingebunden ist. ISG15 beeinflusst die antivirale Restriktion, die Stärke der Interferonsignalgebung sowie die Modulation von Translation und Proteinumsatz; in manchen Kontexten wurden zudem extrazelluläre, zytokinähnliche Aktivitäten beschrieben. Eine Fehlregulation von ISG15/ISGylierung wurde mit veränderten Wirt‑Pathogen‑Interaktionen, Interferonopathien, inflammatorischen Phänotypen und krebsassoziierter Immun‑Signalgebung in Verbindung gebracht, was ISG15 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien von Interferonwegen macht.
ISG15 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ISG15-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ISG15 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ISG15-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ISG15-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.