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ADRM1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-406903-ACT | 20 µg | $397.00 |
ADRM1 (Adhäsionsregulierendes Molekül 1), auch bekannt als proteasomaler Ubiquitinrezeptor Rpn13, ist eine Untereinheit des 19S-Regulatorpartikels, die polyubiquitinierte Substrate bindet und deren Weiterleitung an das 26S-Proteasom zum Abbau erleichtert. Über Interaktionen innerhalb des Ubiquitin-Proteasom-Systems trägt ADRM1 zur Aufrechterhaltung der Proteostase bei, moduliert den Umsatz von Regulatoren des Zellzyklus und der Stressantwort und beeinflusst Signaloutputs, die mit der Qualitätskontrolle von Proteinen verknüpft sind. Eine dysregulierte Substraterkennung des Proteasoms und veränderte ADRM1-Aktivität wurden mit Veränderungen zellulärer Programme zur Aufrechterhaltung der Lebensfähigkeit sowie mit adaptiven Antworten auf proteotoxischen Stress in Verbindung gebracht. Daher wird ADRM1 häufig in Kontexten untersucht, in denen der ubiquitinabhängige Abbau Proliferation, DNA-Schadensantworten und entzündungsassoziierte Transkriptionsprogramme prägt.
ADRM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ADRM1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ADRM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ADRM1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ADRM1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ADRM1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ADRM1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ADRM1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ADRM1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ADRM1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.