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DLD Double Nickase Plasmid (h) | sc-403207-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DLD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403207-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DLD kodiert die Dihydrolipoamid-Dehydrogenase (E3), eine flavinabhängige Oxidoreduktase, die Dihydrolipoamid wieder zu Lipoamid oxidiert und dabei NAD+ zu NADH reduziert. Als gemeinsame E3-Untereinheit unterstützt DLD den mitochondrialen Energiestoffwechsel über die Pyruvatdehydrogenase-, α‑Ketoglutaratdehydrogenase- und verzweigtkettige α‑Ketosäuredehydrogenase-Komplexe und verknüpft so Glykolyse und Aminosäurekatabolismus mit dem Citratzyklus (TCA-Zyklus) und der oxidativen Phosphorylierung. Eine Störung von DLD beeinträchtigt die Redox-Homöostase und die mitochondriale Funktion, verändert das NADH/NAD+-Gleichgewicht und die Handhabung reaktiver Sauerstoffspezies. Genetische Varianten in DLD sind mit angeborenen Stoffwechselstörungen assoziiert, die durch eine eingeschränkte oxidative Stoffwechselleistung und Laktatazidämie gekennzeichnet sind; zudem ist eine dysregulierte mitochondriale Energetik für die Forschung zu Neurodegeneration und zur Bioenergetik von Krebs relevant.
DLD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DLD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DLD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DLD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DLD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.