Date published: 2026-1-13

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TMEM41A Inhibitoren

Gängige TMEM41A Inhibitors sind unter underem GW4869 CAS 6823-69-4, Autophagy Inhibitor, 3-MA CAS 5142-23-4, Spautin-1 CAS 1262888-28-7, SAR405 CAS 1523406-39-4 und Wortmannin CAS 19545-26-7.

TMEM41A-Inhibitoren umfassen eine Gruppe von Wirkstoffen, die in den Autophagieprozess in verschiedenen Stadien eingreifen und dadurch die Funktion von TMEM41A bei der Bildung und Reifung von Autophagosomen beeinträchtigen. GW4869 reduziert durch seine Wirkung als neutraler Sphingomyelinase-Inhibitor die Produktion von Ceramid, das für die Autophagie von entscheidender Bedeutung ist, und hemmt damit indirekt die Rolle von TMEM41A in diesem Stoffwechselweg. In ähnlicher Weise greifen 3-Methyladenin (3-MA), Spautin-1, SAR405, Wortmannin und LY 294002 alle in den PI3K-Signalweg ein, der für die Einleitung der Autophagie entscheidend ist, und unterdrücken damit indirekt die Beteiligung von TMEM41A am autophagischen Prozess. Durch die Unterbrechung der vorgelagerten Signale, die zur Bildung von Autophagosomen führen, verringern diese Inhibitoren effektiv die Aktivität von TMEM41A, ohne direkt mit dem Protein zu interagieren.

Darüber hinaus wird die funktionelle Aktivität von TMEM41A durch Chemikalien gehemmt, die sich auf spätere Phasen der Autophagie auswirken, wie z. B. Torin 1, ein mTOR-Inhibitor, der den autophagischen Fluss unterbricht und indirekt die Funktion von TMEM41A beeinflusst. Concanamycin A und Bafilomycin A1, beides V-ATPase-Inhibitoren, behindern die Ansäuerung von Lysosomen, die für die Autophagosom-Lysosom-Fusion und den anschließenden Abbau unerlässlich ist, wodurch die Rolle von TMEM41A in diesem Prozess verringert wird. Chloroquin und Hydroxychloroquin verhindern durch die Erhöhung des lysosomalen pH-Wertes den Abschluss des Autophagie-Zyklus und hemmen damit indirekt die Funktion von TMEM41A bei der Autophagie. Schließlich wirkt E-64-d als Cysteinproteaseinhibitor, der den Abbau von autophagischen Substraten in Lysosomen blockiert, was sich indirekt auf die Funktion von TMEM41A in der Autophagie auswirkt. Zusammengenommen dienen diese TMEM41A-Inhibitoren durch ihre gezielte Wirkung auf verschiedene Stadien des Autophagie-Wegs dazu, die funktionelle Rolle von TMEM41A bei der zellulären Homöostase und den Überlebensmechanismen zu verringern.

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