Date published: 2026-1-12

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T2R22 Aktivatoren

Gängige T2R22 Activators sind unter underem Capsaicin CAS 404-86-4, Quinine CAS 130-95-0, Denatonium benzoate CAS 3734-33-6, Sucralose CAS 56038-13-2 und Caffeine CAS 58-08-2.

Chemische Aktivatoren von T2R22 können intrazelluläre Signalwege induzieren, die zur Wahrnehmung von Bitterkeit führen. Capsaicin, eine Verbindung, die für ihre Schärfe in Chilischoten bekannt ist, wirkt auf T2R22 durch Aktivierung der TRPV1-Kanäle. Diese Aktivierung kann den intrazellulären Kalziumspiegel erhöhen, was wiederum die Signalkaskade auslösen kann, an der T2R22 beteiligt ist. In ähnlicher Weise aktiviert Chinin, eine natürlich vorkommende Verbindung, T2R22 durch Interaktion mit G-Protein-gekoppelten Rezeptoren, die Teil des Signalmechanismus des Rezeptors sind. Diese Wechselwirkung löst eine Konformationsänderung aus, die den Rezeptor aktiviert. Denatoniumbenzoat, eine der bittersten bekannten Substanzen, aktiviert T2R22 durch Bindung an seine extrazelluläre Domäne. Dieses Bindungsereignis führt zu einer Konformationsänderung in T2R22, wodurch der Signalprozess in Gang gesetzt wird, der zur Wahrnehmung des bitteren Geschmacks führt.

Darüber hinaus wurden mehrere Süßstoffe und andere Bitterstoffe als Aktivatoren von T2R22 identifiziert. Sucralose ist zwar ein Süßstoff, kann aber mit T2R22 interagieren und es aktivieren, was zur Wahrnehmung von Bitterkeit führt. Koffein, das wegen seiner stimulierenden Wirkung häufig konsumiert wird, aktiviert T2R22 indirekt, indem es den cAMP-Spiegel durch seine Wirkung auf Adenosinrezeptoren moduliert, die T2R22-Signalwege beeinflussen können. In ähnlicher Weise können Saccharin und Acesulfam-Kalium, beides künstliche Süßstoffe, T2R22 direkt aktivieren, was zu einer bitteren Geschmackstransduktion führt. Andere Verbindungen wie PTU, Naringin, Aloin, Phenylthiocarbamid und Magnesiumsulfat binden ebenfalls an T2R22 und bewirken strukturelle Veränderungen, die den Rezeptor aktivieren. Zum Beispiel interagiert PTU mit dem aktiven Zentrum von T2R22, Naringin und Aloin binden direkt an den Rezeptor, Phenylthiocarbamid aktiviert T2R22 durch direkte Interaktion und Magnesiumsulfat greift in die externe Domäne des Rezeptors ein, was alles zur Aktivierung des Rezeptors und zur anschließenden Signalisierung des bitteren Geschmacks führt.

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