Date published: 2026-2-14

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PAPD4 Inhibitoren

Gängige PAPD4 Inhibitors sind unter underem Cordycepin CAS 73-03-0, Flavopiridol Hydrochloride CAS 131740-09-5, α-Amanitin CAS 23109-05-9, Betulinic Acid CAS 472-15-1 und Ellipticine CAS 519-23-3.

Zu den chemischen Inhibitoren von PAPD4 gehören eine Reihe von Verbindungen, die die enzymatische Funktion des Anhängens von Poly(A)-Schwänzen an die RNA behindern. Cordycepin oder 3'-Deoxyadenosin ahmt die Struktur von Adenosin nach und wird während der Polyadenylierung in die RNA-Kette eingebaut. Einmal eingebaut, beendet es den Prozess vorzeitig und hemmt so direkt die Aktivität von PAPD4. Flavopiridol, ein bekannter Inhibitor von Cyclin-abhängigen Kinasen, könnte indirekt auf PAPD4 einwirken, indem es die Transkriptionsumgebung moduliert. Diese Veränderung könnte die Effizienz oder das Auftreten der Polyadenylierung verringern.

Eine weitere indirekte Hemmung kann von Chemikalien ausgehen, die die Transkription und die RNA-Verarbeitung beeinflussen. Alpha-Amanitin hemmt spezifisch die RNA-Polymerase II und verringert dadurch den Pool an neuer RNA, die der Polyadenylierung durch PAPD4 unterzogen werden könnte. In ähnlicher Weise interkalieren Actinomycin D und Ellipticin in die DNA, verhindern die RNA-Synthese und hemmen somit indirekt PAPD4 durch Verringerung der Substratverfügbarkeit. Leptomycin B kann durch die Hemmung des Kernexports eine Anhäufung von RNA-bindenden Proteinen im Zellkern verursachen, was die für die Funktion von PAPD4 erforderlichen Prozesse stören könnte. DRB und Triptolide führen durch ihre Hemmung der Transkriptionsverlängerung zu einer verringerten Synthese von RNA-Substraten für PAPD4 und hemmen damit indirekt dessen Aktivität. Roscovitin, ein weiterer CDK-Inhibitor, könnte PAPD4 hemmen, indem er den Phosphorylierungsstatus von Proteinen verändert, die am Polyadenylierungsprozess beteiligt sind. BX-795 schließlich hemmt PDK1, was sich möglicherweise auf die Phosphorylierung nachgeschalteter Zielproteine und folglich auf die RNA-Verarbeitungsaktivitäten auswirkt, an denen PAPD4 beteiligt ist. Jede dieser Chemikalien trägt durch ihre jeweiligen Mechanismen zur Hemmung von PAPD4 bei, was das komplexe Zusammenspiel zwischen Transkription, RNA-Verarbeitung und Polyadenylierung unterstreicht.

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BX 795

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BX-795 ist ein PDK1-Inhibitor, der den Phosphorylierungsstatus von nachgelagerten Zielen, die die RNA-Verarbeitung regulieren, verändern und dadurch indirekt die Aktivität von PAPD4 hemmen könnte.