Date published: 2026-1-12

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Olr213 Aktivatoren

Gängige Olr213 Activators sind unter underem A23187 CAS 52665-69-7, Ionomycin CAS 56092-82-1, (±)-Bay K 8644 CAS 71145-03-4, Thapsigargin CAS 67526-95-8 und PMA CAS 16561-29-8.

Zu den chemischen Aktivatoren von Olr213 gehören der Calcium-Ionophor A23187 und Ionomycin, die beide als Calcium-Ionophore wirken und den intrazellulären Calciumspiegel erhöhen. Erhöhtes Kalzium kann als zweiter Botenstoff zahlreiche kalziumempfindliche Proteine, darunter auch Olr213, aktivieren. BAY K8644, ein weiterer Aktivator, dient als Agonist des L-Typ-Kalziumkanals, der zu einem Einstrom von Kalziumionen in die Zelle und zur anschließenden Aktivierung von kalziumabhängigen Proteinen wie Olr213 führt. In ähnlicher Weise trägt Thapsigargin zur Aktivierung von Olr213 bei, indem es die SERCA-Pumpe hemmt und dadurch den zytosolischen Kalziumspiegel erhöht und kalziumabhängige Signalwege stimuliert, an denen Olr213 möglicherweise beteiligt ist. Die Aktivierung der Proteinkinase C (PKC) ist ein weiterer Weg, über den Olr213 aktiviert werden kann. Dies geschieht durch Phorbol 12-Myristat 13-Acetat (PMA), das die PKC direkt aktiviert, und Bryostatin 1, das die PKC-Aktivität moduliert. Einmal aktiviert, kann PKC Zielproteine wie Olr213 phosphorylieren, was zu deren Aktivierung führt.

In Fortführung der Aktivierungswege für Olr213 erhöht Forskolin den intrazellulären cAMP-Spiegel und aktiviert damit die Proteinkinase A (PKA). PKA kann dann Olr213 phosphorylieren, was zu dessen Aktivierung führt. Anisomycin wirkt auf die stressaktivierten Proteinkinasen ein, die Olr213 zu ihren Phosphorylierungszielen zählen können, und aktiviert es dadurch. Die Aktivität und der Phosphorylierungszustand von Olr213 können auch durch Inhibitoren von Proteinphosphatasen wie Okadainsäure und Calyculin A reguliert werden. Diese Inhibitoren verhindern die Dephosphorylierung von Proteinen und halten Proteine wie Olr213 in einem aktiven Zustand. Das Diacylglycerin-Analogon (DiC8) dient als direkter Aktivator der PKC, die anschließend Olr213 phosphorylieren und aktivieren kann. Der letzte Aktivator, Chelerythrinchlorid, ist zwar in der Regel als PKC-Inhibitor bekannt, kann aber sekundäre zelluläre Effekte auslösen, die zur Aktivierung von PKC-verwandten Stoffwechselwegen führen, die wiederum Olr213 aktivieren können. Diese chemischen Aktivatoren nutzen verschiedene zelluläre Wege und Mechanismen, um die funktionelle Aktivierung von Olr213 zu gewährleisten.

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