Die δ-Sarkoglykan-Inhibitoren gehören zu einer bestimmten chemischen Klasse, die in erster Linie auf das δ-Sarkoglykan-Protein abzielt, eine entscheidende Komponente des Sarkoglykan-Komplexes in der Zellmembran von Muskelfasern. Sarkoglykane sind wesentlich für die Stabilität und Funktion des Dystrophin-assoziierten Glykoproteinkomplexes, der eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität von Muskelzellen spielt. Insbesondere das δ-Sarkoglykanprotein ist an verschiedenen Muskeldystrophien beteiligt, wenn seine Expression oder Funktion beeinträchtigt ist. Inhibitoren, die spezifisch die Aktivität von δ-Sarkoglykan modulieren sollen, bieten einen vielversprechenden Weg zum Verständnis der komplizierten Regulationsmechanismen, die die Muskelphysiologie steuern. Diese Inhibitoren werden in der Regel mit einem hohen Grad an Spezifität entwickelt, um selektiv mit δ-Sarkoglykan zu interagieren, ohne andere Mitglieder des Sarkoglykan-Komplexes oder verwandte Proteine wesentlich zu beeinträchtigen.
Die chemischen Strukturen von δ-Sarkoglykan-Inhibitoren werden sorgfältig ausgearbeitet, um eine gezielte Bindung an das Protein zu ermöglichen und dadurch seine Aktivität zu modulieren. Die Forscher auf diesem Gebiet betonen, wie wichtig es ist, die strukturelle Grundlage der Wechselwirkung zwischen Inhibitor und Protein aufzuklären, um das Design dieser Verbindungen zu verfeinern und zu optimieren. Dieser Ansatz trägt nicht nur zu einem besseren Verständnis der molekularen Mechanismen bei, die der Muskeldegeneration zugrunde liegen, sondern eröffnet auch Wege für potenzielle Interventionen bei muskelbezogenen Störungen. Die δ-Sarkoglykan-Inhibitoren stellen somit eine spezialisierte Klasse von Verbindungen dar, die das Potenzial haben, wesentliche Einblicke in die komplizierten regulatorischen Netzwerke der Muskelbiologie zu gewähren.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Prednisolone | 50-24-8 | sc-205815 sc-205815A | 1 g 5 g | $84.00 $253.00 | 2 | |
Prednisolon kann die Entzündung verringern und die Immunreaktion unterdrücken, was indirekt die Expression von δ-Sarkoglykan im DGC beeinflussen kann. | ||||||
Deflazacort | 14484-47-0 | sc-204709C sc-204709 sc-204709A sc-204709B | 25 mg 100 mg 250 mg 1 g | $61.00 $194.00 $316.00 $1020.00 | ||
Deflazacort, ein Glukokortikoid, kann entzündungshemmende und immunsuppressive Wirkungen vermitteln, die sich auf die Expression von δ-Sarcoglycan auswirken können. | ||||||
L-Arginine | 74-79-3 | sc-391657B sc-391657 sc-391657A sc-391657C sc-391657D | 5 g 25 g 100 g 500 g 1 kg | $20.00 $31.00 $61.00 $219.00 $352.00 | 2 | |
L-Arginin kann die Produktion von Stickstoffmonoxid ankurbeln, das die Funktion des DGC modulieren kann und damit indirekt das δ-Sarkoglykan beeinflusst. | ||||||
Losartan | 114798-26-4 | sc-353662 | 100 mg | $130.00 | 18 | |
Losartan, ein Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist, kann die Fibrose und Entzündung im Muskelgewebe beeinflussen, indem es indirekt das δ-Sarkoglykan beeinflusst. | ||||||
Tadalafil | 171596-29-5 | sc-208412 | 50 mg | $180.00 | 13 | |
Tadalafil, ein PDE5-Hemmer, kann die Stickstoffoxid-Signalübertragung verstärken und damit indirekt die Funktion des DGC und möglicherweise auch des δ-Sarkoglykans beeinflussen. | ||||||
Metformin | 657-24-9 | sc-507370 | 10 mg | $79.00 | 2 | |
Metformin kann die AMPK-Signalübertragung beeinflussen, was sich indirekt auf die Funktion der DGC und von δ-Sarkoglykan auswirken kann. | ||||||
Simvastatin | 79902-63-9 | sc-200829 sc-200829A sc-200829B sc-200829C | 50 mg 250 mg 1 g 5 g | $31.00 $89.00 $135.00 $443.00 | 13 | |
Simvastatin kann die Cholesterinsynthese modulieren, was sich indirekt auf die Membranstabilität und -funktion des DGC auswirken kann und möglicherweise das δ-Sarkoglykan beeinflusst. | ||||||
Pentoxifylline | 6493-05-6 | sc-203184 | 1 g | $20.00 | 3 | |
Pentoxifyllin kann die TNF-alpha-Produktion verringern, was indirekt die Expression von δ-Sarkoglykan beeinflussen kann. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | $63.00 $158.00 $326.00 | 233 | |
Rapamycin, ein mTOR-Inhibitor, kann die Proteinsynthese und die Autophagie beeinflussen, was sich indirekt auf δ-Sarkoglykan auswirkt. | ||||||
N-Acetyl-L-cysteine | 616-91-1 | sc-202232 sc-202232A sc-202232C sc-202232B | 5 g 25 g 1 kg 100 g | $34.00 $74.00 $270.00 $114.00 | 34 | |
N-Acetylcystein, ein Antioxidans, kann die Reaktionen auf oxidativen Stress modulieren und sich indirekt auf δ-Sarkoglykan auswirken. | ||||||