Date published: 2025-11-29

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Cryopyrin Inhibitoren

Gängige Cryopyrin Inhibitors sind unter underem MCC950 sodium salt CAS 256373-96-3, Parthenolide CAS 20554-84-1, BAY 11-7082 CAS 19542-67-7, Oridonin, R. rubescens CAS 28957-04-2 und Glyburide (Glibenclamide) CAS 10238-21-8.

Cryopyrin, auch bekannt als NLRP3 (NOD-, LRR- and pyrin domain-containing protein 3), ist ein wichtiger Bestandteil des Inflammasoms, eines Multiproteinkomplexes innerhalb der Zelle, der eine zentrale Rolle bei der angeborenen Immunantwort spielt. Das Inflammasom ist für die Aktivierung von Entzündungsprozessen als Reaktion auf verschiedene Reize wie Krankheitserreger oder schadensassoziierte molekulare Muster (DAMPs) verantwortlich. Cryopyrin als Bestandteil des Inflammasoms erkennt diese Reize und löst eine Kaskade von Ereignissen aus, die zur Aktivierung und Freisetzung von entzündungsfördernden Zytokinen führen. Die ordnungsgemäße Funktion von Cryopyrin ist für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts im Immunsystem unerlässlich. Eine abnorme Aktivierung oder Dysregulation von Cryopyrin kann jedoch zu einer übermäßigen Entzündung führen und wurde mit einer Vielzahl von Entzündungszuständen auf zellulärer Ebene in Verbindung gebracht.

Cryopyrin-Inhibitoren sind eine Klasse von Molekülen, die speziell auf die Aktivität von Cryopyrin ausgerichtet sind und diese hemmen. Durch die Hemmung von Cryopyrin zielen diese Wirkstoffe darauf ab, die Aktivierung des Inflammasoms zu modulieren und in der Folge die Freisetzung von entzündungsfördernden Zytokinen zu verringern. Die Wechselwirkung zwischen den Inhibitoren und Cryopyrin kann durch verschiedene molekulare Mechanismen erreicht werden, z. B. durch direkte Bindung, Interferenz mit Protein-Protein-Wechselwirkungen innerhalb des Inflammasoms oder durch Verhinderung der für die Aktivierung von Cryopyrin erforderlichen Konformationsänderungen.

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Diphenyleneiodonium chloride

4673-26-1sc-202584E
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Diphenyleniodonium, ein NADPH-Oxidase-Hemmer, kann möglicherweise NLRP3 hemmen, indem es die ROS-Werte in Zellen reduziert.

Tetrandrine

518-34-3sc-201492
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100 mg
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Es ist bekannt, dass Tetrandrin die Aktivierung des NLRP3-Inflammasoms hemmt, möglicherweise durch Beeinflussung des Kalium-Effluxes oder der Kalzium-Signalübertragung.