EGCG und Curcumin beispielsweise beeinflussen bekanntermaßen mehrere Signaltransduktionswege, was zu Veränderungen im Phosphorylierungsstatus von Proteinen führen kann, einer posttranslationalen Modifikation, die häufig die Proteinfunktion reguliert. Resveratrol verändert durch die Aktivierung von SIRT1 den Acetylierungsstatus von Proteinen und beeinflusst dadurch deren Aktivität und Stabilität. Sulforaphan und Spermidin können durch die Aktivierung von Nrf2 bzw. die Induktion der Autophagie Veränderungen in der Proteinexpression und im Proteinabbau bewirken und so die Aktivität von Proteinen verändern.
Quercetin und Genistein können durch ihre Fähigkeit, die Kinaseaktivität zu hemmen, die Proteinfunktion durch Veränderung der Phosphorylierungskaskaden beeinflussen. Die Wirkung von Capsaicin auf TRPV1-Rezeptoren und die nachfolgenden Signalwege kann ebenfalls die Proteinaktivität modulieren. Verbindungen wie 1,1-Dimethylbiguanid, Hydrochlorid und Rapamycin, die AMPK aktivieren bzw. mTOR hemmen, haben weitreichende Auswirkungen auf den Zellstoffwechsel und das Zellwachstum. Diese Veränderungen können sich kaskadenartig auf die Aktivität einer Vielzahl von Proteinen auswirken, möglicherweise auch auf solche, die C9orf43 ähnlich sind. Pioglitazon wirkt als PPAR-Gamma-Agonist auf die Gentranskription, was die Proteinfunktion verändern kann. Die Hemmung von GSK-3β durch Lithium kann sich auf die Wnt-Signalübertragung auswirken und die Proteinstabilität und -funktion innerhalb dieses Signalwegs beeinträchtigen.
Siehe auch...
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Lithium | 7439-93-2 | sc-252954 | 50 g | $214.00 | ||
Ein Metall, das GSK-3β hemmt, was sich möglicherweise auf die Wnt-Signalisierung auswirkt und die Funktion und Stabilität von Proteinen verändert, die mit diesem Signalweg in Verbindung stehen. | ||||||
Rapamycin | 53123-88-9 | sc-3504 sc-3504A sc-3504B | 1 mg 5 mg 25 mg | $63.00 $158.00 $326.00 | 233 | |
Ein mTOR-Inhibitor, der das Zellwachstum und die Zellproliferation unterdrücken kann und möglicherweise die Aktivität von Proteinen beeinflusst, die an der Regulierung des Zellzyklus beteiligt sind. | ||||||