AARSD1-Inhibitoren wie Cycloheximid und Emetin sind dafür bekannt, dass sie in die Proteinsynthese eingreifen, was die Produktion von AARSD1 und anderen Proteinen verringern würde. Wirkstoffe wie Halofuginon und Rapamycin zielen auf spezifische enzymatische Aktivitäten oder Signalwege ab, wie z. B. die Aminoacyl-tRNA-Synthetase-Aktivität bzw. den mTOR-Signalweg. Die Hemmung dieser Signalwege kann die funktionelle Verfügbarkeit von AARSD1 in der Zelle verringern. Andere Verbindungen wie Tunicamycin, Brefeldin A und Thapsigargin beeinflussen die posttranslationale Modifikation, den Transport und die Stabilität von Proteinen. Die Beeinträchtigung der Glykosylierung durch Tunicamycin, die Störung des Proteintransports durch Brefeldin A und die Störung der Kalziumhomöostase durch Thapsigargin können zu einem weniger günstigen Umfeld für die Stabilität oder den Transport von AARSD1 führen, was indirekt seine funktionelle Präsenz verringert.
Darüber hinaus können Stoffwechselinhibitoren wie 2-Desoxyglukose das Energiegleichgewicht innerhalb der Zelle stören und damit möglicherweise die energieabhängigen Prozesse der Proteinsynthese beeinträchtigen, zu denen auch AARSD1 gehört. Chloroquin und MG132 können den Abbau von Proteinen beeinflussen; Chloroquin durch Veränderung autophager Prozesse und MG132 durch Hemmung des Proteasoms, was zu einer Anhäufung von dysfunktionalem AARSD1 führen kann.
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