Date published: 2026-1-12

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UDG2 Inhibitoren

Gängige UDG2 Inhibitors sind unter underem Trichostatin A CAS 58880-19-6, 5-Azacytidine CAS 320-67-2, Actinomycin D CAS 50-76-0, α-Amanitin CAS 23109-05-9 und Rifampicin CAS 13292-46-1.

UDG2-Inhibitoren sind eine Klasse von Verbindungen, die spezifisch die Aktivität von Uracil-DNA-Glykosylase 2 (UDG2) hemmen, einem Enzym, das hauptsächlich für die Entfernung von Uracil aus der DNA verantwortlich ist. UDG2 gehört zur Familie der DNA-Glykosylasen, die eine entscheidende Rolle bei der Basenexzisionsreparatur (BER) spielen, einem grundlegenden zellulären Prozess, der die Integrität des Genoms aufrechterhält, indem er anomale Basen in der DNA erkennt und entfernt. Uracil kann in der DNA durch die Desaminierung von Cytosin oder den Einbau von dUTP während der Replikation entstehen, und die Entfernung dieser Base ist entscheidend, um Mutationen zu verhindern und die DNA-Stabilität aufrechtzuerhalten. Durch die Hemmung von UDG2 stören diese Inhibitoren die normale Funktion des BER-Signalwegs, was zur Persistenz von Uracil in der DNA-Sequenz führt. Diese Störung kann den DNA-Metabolismus und die Reparaturtreue beeinflussen und möglicherweise die Mutationsrate unter verschiedenen Bedingungen verändern, je nach zellulärer Umgebung. Strukturell können UDG2-Inhibitoren stark variieren und von kleinen organischen Molekülen bis hin zu komplexeren heterocyclischen Verbindungen reichen, die jeweils so konzipiert sind, dass sie spezifisch mit dem aktiven Zentrum oder den regulatorischen Domänen des Enzyms interagieren. Der Bindungsmechanismus beinhaltet oft die Nachahmung des Übergangszustands oder des Substrats des katalytischen Zyklus des Enzyms, was eine hohe Spezifität und Affinität ermöglicht. Diese Inhibitoren werden in der Regel mithilfe strukturbasierter Ansätze zur Arzneimittelentwicklung (SBDD) entwickelt, wobei Techniken wie Röntgenkristallographie und molekulares Docking eingesetzt werden, um die Wechselwirkungen auf atomarer Ebene fein abzustimmen. Das Verständnis der molekularen Wechselwirkung zwischen UDG2 und seinen Inhibitoren liefert entscheidende Erkenntnisse über die Funktion des Enzyms bei der DNA-Reparatur und Replikationsprozessen. Darüber hinaus können UDG2-Inhibitoren in Laborumgebungen eingesetzt werden, um die physiologische Rolle der Uracil-DNA-Glykosylase in verschiedenen biologischen Systemen zu untersuchen und so die umfassenderen Auswirkungen der Basenexzisionsreparatur auf die zelluläre Homöostase und die Genomstabilität zu klären.

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