Date published: 2026-1-12

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Herc1 Aktivatoren

Gängige Herc1 Activators sind unter underem Forskolin CAS 66575-29-9, PMA CAS 16561-29-8, Ionomycin CAS 56092-82-1, 8-Bromo-cAMP CAS 76939-46-3 und Dibutyryl-cAMP CAS 16980-89-5.

Herc1-Aktivatoren sind eine Sammlung chemischer Verbindungen, die verschiedene intrazelluläre Signalwege beeinflussen und dadurch die funktionelle Aktivität von Herc1, das für seine Rolle als E3-Ubiquitin-Ligase bekannt ist, verstärken. Forskolin fördert durch die Erhöhung des cAMP-Spiegels indirekt die Aktivierung der Proteinkinase A (PKA). Diese Aktivierung kann zu Phosphorylierungsereignissen führen, die sich auf die Proteine auswirken können, mit denen Herc1 interagiert, und so möglicherweise die katalytische Effizienz von Herc1 bei der Markierung von Proteinen mit Ubiquitin erhöhen. In ähnlicher Weise aktiviert der Phorbolester PMA die Proteinkinase C (PKC), die Proteine innerhalb des Herc1-Signalnetzwerks phosphorylieren kann, wodurch die Ligaseaktivität von Herc1 durch Erleichterung des Ubiquitinierungsprozesses potenziell erhöht wird. Kalzium-Signalmodifikatoren wie Ionomycin und Thapsigargin können durch Erhöhung des intrazellulären Kalziumspiegels kalziumabhängige Proteasen oder andere kalziumempfindliche Signalmechanismen aktivieren, die die Aktivität von Herc1 indirekt erhöhen können, indem sie die Substratverfügbarkeit oder Konformation beeinflussen.

8-Br-cAMP und db-cAMP, Analoga von cAMP, verstärken ebenfalls die PKA-Signalisierung, was zu Phosphorylierungsänderungen im Herc1-Netzwerk führen kann, wodurch die Ubiquitinierungskapazität von Herc1 indirekt verstärkt wird. Die Hemmung von Proteinphosphatasen durch Okadainsäure und Calyculin A führt zu einem Anstieg des phosphorylierten Zustands zellulärer Proteine, von denen einige für die Ubiquitin-Ligase-Funktion von Herc1 von entscheidender Bedeutung sein könnten, wodurch die Aktivität von Herc1 gegenüber diesen Substraten potenziell verstärkt wird. Sphingosin-1-phosphat könnte als Lipidsignalmolekül Wege aktivieren, die sich mit den von Herc1 regulierten kreuzen, was letztlich seine Rolle bei der Ubiquitinierung erleichtert. Ebenso können LY294002 durch Hemmung des PI3K/Akt-Signalwegs sowie U0126 und SB203580 durch Hemmung des MEK/ERK- bzw. p38 MAPK-Signalwegs Proteininteraktionen und Phosphorylierungszustände verändern, die für die Funktion von Herc1 entscheidend sind.

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