FREM3-Inhibitoren sind chemische Verbindungen, die spezifisch auf die Aktivität des FREM3-Proteins abzielen und diese hemmen. FREM3, oder FRAS1-verwandtes extrazelluläres Matrixprotein 3, gehört zur FRAS1-Familie der extrazellulären Matrixproteine, die an der Zelladhäsion, der strukturellen Unterstützung und der Kommunikation zwischen Zellen und ihrer Umgebung beteiligt sind. Die Hemmung von FREM3 ist aufgrund seiner regulatorischen Rolle bei Zell-Zell- und Zell-Matrix-Interaktionen von Interesse, insbesondere im Zusammenhang mit zellulären Signalwegen, die die Gewebeentwicklung und -umgestaltung beeinflussen. Durch die Unterbrechung der FREM3-Funktion können diese Inhibitoren die Architektur der extrazellulären Matrix beeinflussen und die Wechselwirkungen zwischen Zellen und der Matrix verändern, was weitreichende Auswirkungen auf die Zellmigration, -differenzierung und -proliferation haben kann. Die chemischen Strukturen von FREM3-Inhibitoren können stark variieren, aber sie weisen im Allgemeinen funktionelle Gruppen auf, die es ihnen ermöglichen, spezifisch an die aktiven oder Bindungsstellen von FREM3 zu binden und so seine Wechselwirkungen mit anderen Proteinen oder Molekülen in der extrazellulären Matrix zu blockieren. Bei der Entwicklung dieser Inhibitoren werden häufig zunächst die für die Aktivität des FREM3-Proteins entscheidenden Schlüsselbereiche identifiziert und anschließend Moleküle synthetisiert, die diese Bereiche wirksam blockieren können. FREM3-Inhibitoren können je nach ihrer chemischen Beschaffenheit in verschiedene Unterklassen eingeteilt werden, z. B. in niedermolekulare Inhibitoren oder peptidbasierte Inhibitoren. Durch strukturelle Modifikationen dieser Inhibitoren soll ihre Bindungsaffinität und Selektivität für FREM3 erhöht werden, um so eine präzise Modulation der Funktion des Zielproteins zu gewährleisten. Das Verständnis der strukturellen Grundlagen von FREM3-Interaktionen ist für die Entwicklung wirksamerer und selektiverer Inhibitoren dieser Klasse von entscheidender Bedeutung.
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| Produkt | CAS # | Katalog # | Menge | Preis | Referenzen | Bewertung |
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D,L-Sulforaphane | 4478-93-7 | sc-207495A sc-207495B sc-207495C sc-207495 sc-207495E sc-207495D | 5 mg 10 mg 25 mg 1 g 10 g 250 mg | $153.00 $292.00 $489.00 $1325.00 $8465.00 $933.00 | 22 | |
Diese Verbindung könnte die Histondeacetylase hemmen, was möglicherweise zu einem kondensierten Chromatinzustand und einer anschließenden Abnahme der FREM3-Gentranskription führt. | ||||||
Suberoylanilide Hydroxamic Acid | 149647-78-9 | sc-220139 sc-220139A | 100 mg 500 mg | $133.00 $275.00 | 37 | |
Die Fähigkeit von Suberoylanilid-Hydroxamsäure, Histon-Deacetylase zu hemmen, könnte zu einer verminderten Expression von FREM3 führen, indem sie eine transkriptionell inaktive Chromatinstruktur am Genort fördert. | ||||||