
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
TGF beta Receptor 3/TGFBR3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401316-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes TGFBR3 (TGF‑β‑Rezeptor Typ III; Betaglycan) ist ein membranständiges Proteoglykan, das als Korezeptor fungiert und die Ligandenpräsentation sowie die Signalspezifität innerhalb der TGF‑β‑Superfamilie reguliert, einschließlich der TGF‑β‑Isoformen und ausgewählter BMPs. Durch die Modulation der Assemblierung von Rezeptorkomplexen und der Ligandenverfügbarkeit an der Zelloberfläche beeinflusst TGFBR3 SMAD‑abhängige Transkriptionsprogramme ebenso wie nicht‑kanonische Signalwege, die mit epithelial‑mesenchymaler Transition, Remodeling der extrazellulären Matrix und Zellmigration verknüpft sind. Eine veränderte TGFBR3‑Expression oder das Shedding wurde mit der Fehlregulation der TGF‑β‑Signalübertragung in Verbindung gebracht, wie sie bei Fibrose sowie bei krebsassoziierten Veränderungen des Mikromilieus beobachtet wird, was TGFBR3 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien macht. Reagenzien für TGFBR3 ermöglichen Untersuchungen zu Pathway‑Crosstalk, Rezeptor‑Trafficking und Ektodomänen‑Shedding sowie zu zellkontextabhängigen Antworten in humanen Zellmodellen.
TGF beta Receptor 3/TGFBR3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TGFBR3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TGF beta Receptor 3/TGFBR3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TGFBR3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TGFBR3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TGF beta Receptor 3/TGFBR3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TGFBR3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TGF beta Receptor 3/TGFBR3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TGF beta Receptor 3/TGFBR3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TGFBR3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.