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SREBP-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400575-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SREBP-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400575-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SREBF2 kodiert das Sterol-regulatorische Element-bindende Protein 2 (SREBP-2), einen membranverankerten Transkriptionsfaktor, der bei niedrigen intrazellulären Sterolspiegeln durch regulierte intramembranäre Proteolyse aktiviert wird. Nukleäres SREBP-2 treibt die Expression von Genen der Cholesterinbiosynthese und -aufnahme an, darunter Schlüsselenzyme des Mevalonatwegs sowie der LDL-Rezeptor, und koordiniert dadurch die Lipidhomöostase und Membranbiogenese. Seine Aktivität ist in den ER-zu-Golgi-Transport und die SCAP/INSIG-vermittelte Sterolsensorik eingebettet und verknüpft so den metabolischen Zustand mit der transkriptionellen Steuerung. Eine fehlregulierte SREBP-2-Signalgebung wurde mit verändertem Cholesterinstoffwechsel bei kardiometabolischen Erkrankungen, hepatischer Steatose und lipidabhängigem Remodeling in der Krebsbiologie in Zusammenhang gebracht.
SREBP-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SREBF2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SREBF2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SREBF2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SREBF2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.