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SH-PTP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400260-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SH-PTP2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400260-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PTPN11 kodiert SH-PTP2 (SHP2), eine zytosolische Protein-Tyrosinphosphatase, die Signale von aktivierten Rezeptor-Tyrosinkinasen und Zytokinrezeptoren an nachgeschaltete RAS–MAPK/ERK- und PI3K–AKT-Signalwege weiterleitet. Über seine SH2-Domänen und die katalytische PTP-Domäne moduliert SHP2 phosphorylierungsabhängige Proteininteraktionen, die Proliferation, Differenzierung, Migration und Überleben steuern. Die Funktion von PTPN11 ist außerdem mit der Dynamik der JAK/STAT-Signalübertragung und der Feedback-Regulation innerhalb von Wachstumsfaktor-Signalnetzwerken verknüpft. Eine fehlregulierte PTPN11-Aktivität oder Mutationen wurden mit Entwicklungssyndromen und unterschiedlichen onkogenen Signalkontexten in Verbindung gebracht, wodurch PTPN11 einen intensiv untersuchten Knotenpunkt in der Forschung zu Signaltransduktion und Pathway-Rewiring darstellt.
SH-PTP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PTPN11-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PTPN11 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PTPN11-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PTPN11-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.