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Raf-1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430995-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Raf-1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-430995-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen Raf1 kodiert Raf-1, eine Serin/Threonin-Kinase, die als zentraler Knotenpunkt des MAPK-Signalwegs fungiert und aktiviertes RAS an der Plasmamembran mit der MEK–ERK-Signalisierung verknüpft. Raf-1 koordiniert Phosphorylierungskaskaden, die Programme für Proliferation, Differenzierung und Überleben prägen, und interagiert zudem kontextabhängig mit Regulatoren der Stressantwort und der Apoptose. Dysregulierte RAF–MEK–ERK-Signalisierung und veränderte RAF1-Aktivität werden häufig in Modellen der onkogenen RAS-Signalisierung, von Entwicklungsstörungen und der Gewebehomöostase untersucht, da die Feinabstimmung des Signalwegs Zellschicksalsentscheidungen beeinflussen kann. In murinen Systemen wird Raf-1 oft genutzt, um Signalschwellen und Feedback-Kontrolle innerhalb von durch Wachstumsfaktoren und Zytokine getriebenen Netzwerken zu analysieren.
Raf-1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Raf1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Raf1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Raf1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Raf1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.