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PPARγ Double Nickase Plasmid (h) | sc-400030-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PPARγ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400030-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PPARG kodiert den peroxisomen‑Proliferator‑aktivierten Rezeptor Gamma (PPARγ), einen ligandenaktivierten nukleären Rezeptor, der mit RXR ein Heterodimer bildet und Transkriptionsprogramme reguliert, die Adipogenese, Lipidaufnahme und ‑speicherung sowie die Insulinsensitivität steuern. PPARγ integriert metabolische und entzündliche Signale, indem es Signalwege wie den Fettsäurestoffwechsel, die Glukosehomöostase und die Polarisierung von Makrophagen moduliert und dadurch Zytokin‑Signalgebung und Gewebeumbau beeinflusst. Eine veränderte PPARG‑Aktivität oder ‑Expression ist mit metabolischen Störungen wie Adipositas, Insulinresistenz und Dyslipidämie verknüpft und wird zudem in Zusammenhängen wie hepatischer Steatose und entzündlichen Erkrankungen untersucht. Da PPARG als transkriptioneller Knotenpunkt fungiert, wird es häufig analysiert, um genregulatorische Netzwerke und Übergänge metabolischer Zustände in humanen Zellmodellen zu kartieren.
PPARγ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PPARG-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PPARG abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PPARG-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PPARG-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.