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Peroxin 16 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411278-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Peroxin 16 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411278-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PEX16 kodiert Peroxin 16, ein peroxisomales Membranprotein, das früh in der Peroxisomenbiogenese wirkt, indem es den Membranaufbau koordiniert und die Rekrutierung weiterer für die Organellenbildung benötigter Peroxine vermittelt. Peroxin 16 unterstützt die Etablierung und Aufrechterhaltung des peroxisomalen Kompartiments und ermöglicht zentrale lipidmetabolische Signalwege wie die β‑Oxidation sehr langkettiger Fettsäuren und die Synthese von Etherphospholipiden (Plasmalogenen) sowie die peroxisomenabhängige Redoxhomöostase. Eine Störung von PEX16 beeinträchtigt die Peroxisomenbildung und die nachgeschaltete metabolische Leistungsfähigkeit und bringt seine Fehlfunktion mit Störungen der Peroxisomenbiogenese mit weitreichenden zellulären Folgen in Verbindung. Da peroxisomale Defekte Lipidsignalisierung, Reaktionen auf oxidativen Stress und den Austausch zwischen Organellen beeinflussen, ist PEX16 ein relevantes Ziel für mechanistische Studien in Modellen metabolischer und neuroentwicklungsbezogener Erkrankungen.
Peroxin 16 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PEX16-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PEX16 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PEX16-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PEX16-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.