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PARP-12 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404566-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
PARP-12 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404566-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
PARP12 kodiert die Poly(ADP-Ribose)-Polymerase 12 (PARP-12), eine durch Interferon induzierbare Mono-ADP-Ribosyltransferase, die zur Koordination angeborener antiviraler Antworten und zellulärer Stressprogramme beiträgt. PARP-12 ist an der posttranslationalen ADP-Ribosylierung beteiligt und kann über Wechselwirkungen mit zytoplasmatischen Ribonukleoprotein-Komplexen und stressgranula-assoziierten Signalwegen den RNA-Stoffwechsel, die Proteinstabilität und die Translation modulieren. Indem PARP-12 Interferon-stimulierte Gennetzwerke prägt und die Virusreplikation einschränkt, ist es für Studien zu Wirt–Pathogen-Interaktionen und inflammatorischer Signalübertragung relevant. Eine fehlregulierte Signalgebung der PARP-Familie sowie die Dynamik der ADP-Ribosylierung werden zudem im Zusammenhang mit immunvermittelten Krankheitsmechanismen und krebsassoziierten Stressantworten untersucht.
PARP-12 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des PARP12-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von PARP12 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die PARP12-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit PARP12-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.