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NOS2/iNOS Double Nickase Plasmid (h) | sc-400066-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
NOS2/iNOS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400066-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das menschliche NOS2 kodiert die induzierbare Stickstoffmonoxid-Synthase (iNOS), ein Ca2+-unabhängiges Enzym, das bei entzündlicher Stimulation aus L-Arginin große Mengen Stickstoffmonoxid (NO) produziert. Von iNOS gebildetes NO moduliert die angeborene Immun-Signalübertragung, die antimikrobielle Abwehr sowie oxidativen/nitrosativen Stress über Effekte auf die Redox-Homöostase, S‑Nitrosylierung und die Bildung reaktiver Stickstoffspezies. Die NOS2-Expression wird durch Zytokin- und Mustererkennungsrezeptor-abhängige Signalwege reguliert, darunter NF-κB-, JAK/STAT- und MAPK-Kaskaden. Eine fehlregulierte NOS2-Aktivität wird mit chronischer Entzündung und Gewebeschädigung in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext der Biologie des Tumormikromilieus, der Neuroinflammation und kardiometabolischer Stressantworten untersucht.
NOS2/iNOS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOS2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOS2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOS2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOS2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.